⌊ Est. 2011 ⌉ Willkomen im New Golden Days, ehemals bekannt als Those Golden Days. Wir nutzen historisch die Grundlage des HP-Fandoms, haben uns bewusst von der offiziellen Erzählung und deren diskriminierenden Grundhaltungen gelöst. Das Setting spielt 1997 in einer von Krieg, Chaos und Rebellion zerrütteten magischen Gesellschaft, die um Stabilität kämpft.
discord
Erste Schritte
Wir empfehlen den Leitfaden zu lesen. Darin haben wir alle Dinge notiert, die du für den Einstieg benötigst. Schau gerne in die Gesuche oder besuch uns doch gleich im Discord und lass dir von uns einen Charakter andrehen.
Morena Wren Nott ist die zweitälteste Tochter der Familie Nott. Nach ihrer Geburt am 29. Februar 1960 war ihr Vater sehr enttäuscht, da sein Wunsch nach einem Erben wieder nicht erfüllt wurde. Vielleicht war es auch der Grund, warum die Hexe den Namen eines kleinen, unscheinbaren Singvogels als Zweitnamen trägt. Ob Morena auch nach einem Vogel benannt werden würde, wenn ihre Familie damals schon gewusst hätte, was aus ihrer Tochter werden würde? Eine Hexe, die hin und her gerissen ist zwischen dem Wunsch endlich die Anerkennung ihrer Familie zu bekommen und dem Wunsch endlich frei zu sein. Doch weiß Morena auch, dass ihre Freiheit nur durch den Verlust ihrer Familie möglich ist. Dieser Preis schien ihr stets zu hoch. Doch mit der Rückkehr des dunklen Lords, stellt sie sich immer öfter die Frage, ob der Preis wirklich zu hoch ist.
Geschichte
The early life of the Author
Geboren wurde Morena am 29.02.1960 als zweites Kind von Asmodeus und Begonia Nott. Spätere würde ihre Mutter behaupten, dass ihre Tochter bereits am 28.02 das Licht der Welt erblickt hatte. Ein Jahr später kam ihr kleiner Bruder Aspen, der langersehnte Stammhalter, auf die Welt.
Die Erziehung der Nott Sprösslinge übernahm das Kindermädchen Mrs Grimsbane, die einen sehr konservativen Erziehungsstil verfolgte. Morena hasste sie, da das Kindermädchen immer einen Grund für eine Bestrafung fand. Auch als das Mädchen das erste Mal unbewusst zauberte. Die junge Hexe ließ ihr Märchenbuch aus dem Bücherregal schweben, da sie unbedingt die schönen Bilder schauen wollte. Ob ihre Eltern je etwas von Morenas ersten magischen Ereignisse erfahren hatte, wusste die Hexe bis heute nicht. Denn der Kontakt mit ihren Eltern beschränkte sich auf das Frühstück und dem Abendessen, da ihr Vater auf diese Familienessen bestand.
The school years of the author
Morena konnte es kaum glauben als sie zusammen mit ihrer Familie, und dies bedeutete: ihr Vater, ihre Mutter und ihre Geschwister, das Gleis 9 3/4 betrat. Ihr Vater hätte sich nie die Blöße gegeben, seine beiden Töchter nicht zu verabschieden. Schließlich war die Familie Nott stolz auf ihre Kinder mit magischen Fähigkeiten und dies musste man auch der restlichen Zauberwelt zeigen.
Der sprechende Hut schickte das Mädchen in das einzige, für eine Nott, akzeptable Haus – Slytherin. Ihre große Schwester war bereits eine Slytherin und zu Beginn freute sich die jüngere Nott über ihr Haus.
Die Hexe mochte die Schule. Endlich mehr Freiheit, ohne die mahnende Blicke ihres Kindermädchens in ihrem Rücken. Freunde fand sie schnell, zu dem Missfallen ihrer Schwester, unabhängig der Häuser. Außerdem entdecke sie ihre Liebe für Besenrennen, die ihr mehrere mahnende Briefe von ihrem Vater einbrachte. Ansonsten hatte sie nicht viel Kontakt zu ihren Eltern, meist kam nur einmal im Jahr ein Brief zu ihrem Geburtstag. Die einzige Ausnahmen waren die mahnenden Briefe von ihrem Vater, die sie bekam wenn Ambra ihrem Vater wegen eines Fehltritt ihrer Schwester geschrieben hatte.
Leider verschlechterte sich das Verhältnis der Schwestern während der gemeinsamen Schulzeit. Nicht nur, dass die Leistungen der beiden ältesten Kinder stets verglichen wurden und Morena selbst mit Bestnoten kein Lob erhielt. Weshalb die jüngere Nott die Sommerferien nie mochte, da sie dann wieder die täglichen Abendessen und Losungen ihrer Schwester ertragen musste. Deshalb verbrachte sie die meiste Zeit während der Sommerferien entweder mit ihrem Bruder oder alleine in der Familienbibliothek.
Am liebsten mochte Morena die Weihnachtsferien. Das Schloss war schön geschmückt und sie konnte die schönste Zeit des Jahres mit ihren Geschwistern verbringen - fern von ihrem Elternhaus. Doch änderte sich dies in ihrem fünften Schuljahr: Zu Beginn des Schuljahres verliebte sich die junge Hexe in James (Name von der Redaktion geändert), der nicht den Erwartungen ihrer Familie entsprach: James war ein Hufflepuff und kein Spross einer reinblültigen Familie. Erst war es nur eine Schwärmerei, aber kurz nach dem Herbstferien wurden ihre Treffen häufiger und dauerten länger. Die sich anbahnende Beziehung hielt die Hexe erst einmal vor ihrer Familie geheim, da sie Angst vor deren Reaktion hatte. Doch Ambra erwischte das Paar bei einem Kuss in und unterrichtete ihren Vater. Noch heute konnte Morena den Inhalt des Briefes, den sie kurz vor Weihnachten erhielt, auswendig. Ihr Vater ließ ihr die Wahl, ob sie sich von James trennen wollte oder die Verantwortung dafür übernehmen wollte, falls ihm etwas passierte. Mit gebrochen Herzen trennte sie sich von dem Schüler und zog sich in ihren Schlafsaal zurück. Als sie mit Ambra über ihren Herzschmerz reden wollte, wollte die Ältere davon nichts hören. Schließlich war es Morena selbst Schuld gewesen, sich überhaupt auf diese unpassende Beziehung einzulassen. Dieses Gespräch brachte das Fass für die jüngere Nott zum Überlaufen und sie versuchte seit dem ihrer Schwester so gut es ging aus dem Weg zu gehen.
Um sich von dem Liebeskummer abzulenken, schloss sie sich der Schülerzeitung an und schrieb sowohl Kurzgeschichten als auch kleinere Artikel. Damit legte sie ihren Fokus auf vier Dinge: ihren kleinen Bruder, ihre Freunde, die Schülerzeitung und ihren Unterricht. Das Lernen machte sich in ihren UTZs bezahlt:
Zaubertränke – O
Verteidigung gegen die dunklen Künste – E
Zauberkunst – E
Kräuterkunde – O
Alte Runen - O
The first years After school
Nach ihrem Schulabschluss stand für die Hexe fest, dass sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollte. Erst war ihr Vater dagegen, da er es als Unsinn abstempelte Doch bekam Morena unerwarteter Weise Unterstützung von ihrer Mutter. Sie überzeugte ihrem Mann, dass ihre Tochter doch eine Beschäftigung benötigte bis sie heiratete und dann ihr Leben als Hausfrau beginnen würde. Daraufhin erlaubte Asmodeus Gott seiner Tochter den Wunsch und gab ihr ein Taschengeld, damit sie „standesgerecht“ leben konnte. Da er bereits nach einem geeigneten Heiratskandidaten für seine Tochter suchte. Die potentiellen Kandidaten konnte die Hexe schon, da sie seit der Kinderheit in den selben Kreisen bewegten. Man begegnete sich auf den Veranstaltungen der alten Reinblut-Familien und unterhielt sich meist über die gute, alte Schulzeit. Gespräche über die Reinblut-Ideologie vermied Morena Sie kannte sich damit aus, schließlich war die Ideologie stets ein Teil ihrer Erziehung gewesen. Doch fand sie sich immer weniger in dieser wieder und der immer schärfer werdende Ton in ihrem Umfeld bereitet ihr Unwohlsein. Warum sie sich auch nicht den Todessern anschloss als sie älter wurde. Zu ihrer Verwunderung akzeptierte ihr Vater ihre Entscheidung ohne eine Belehrung. Sie hatte sogar das Gefühl, dass er und Ambra froh waren, dass sie nicht der Familientradition folgte.
Für ihren Vater bestand Morenas einzige Aufgabe darin bei offiziellen Festen anwesend zu sein und nett zu lächeln.
Während sie zuhause versuchte ihre Familie aus dem Weg zu gehen, schrieb die Hexe regelmäßig Aspen. Ihr Bruder war auch der Erste, der ihre erste Kurzgeschichte vor der Veröffentlichung lesen durfte. Ein Werk auf das sie sehr stolz war, auch wenn die Verkaufszahlen eher gering waren. Aber sie verdiente Geld mit ihrer Leidenschaft und konnte sich selbst einen Abend mit ihren Freunden finanzieren. Auch wenn es meist nur für zwei Cocktails reichte. Es war eine kleine Freiheit, die die Hexe sehr genoss und hoffte sie konnte sie noch eine Weile genießen. Viele ihrer Kurzgeschichten verkaufte sie auch an die Hexenwoche.
Morena entdeckte irgendwann das Todesser-Mal auf dem Arm ihres kleinen Bruders. Heimlich hatte sie gehofft, dass Aspen nie in die Fußstapfen ihres Vaters treten würde. Schließlich hatte ihr Vater nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er in seinem Sohn keinen würdigen Erben sah. Eine Einstellung, die sie nie geteilt hatte.
Die Hexe wollte sich nicht vorstellen, welche Dinge der Jüngere im Namen der Todesser tat. Bei jedem Artikel über eine neue Gräueltat im Tagespropheten fragte sie sich, ob ihr Bruder daran beteiligt gewesen war. Am schlimmsten waren ihre Gedanken, wenn sie auch den Namen des Opfers kannte.Darüber konnte sie mit niemanden aus ihrer Familie reden. Schließlich musste eine Nott loyal zu ihrer Familie stehen, das verlangte die Familientradition.
The life of the Author After the fall
Als die Nachricht über den Sturz Voldemorts Morena erreichte, wusste sie nicht was sie fühlen sollte. Auf der einen Seite war sie erleichtert, dass der Terror vorbei war. Doch hatte es Konsequenzen für ihre ganze Familie. Ihre Familie stand im Visier der Ermittlungen, schließlich waren die Verbindungen ihrer Familie zu den Todessern ein offenes Geheimnis gewesen. Für Morena war es ein seltsames Gefühl als es plötzlich jemanden interessierte, warum sie nie eine von Voldemorts Anhängern geworden war. Während den Prozessen saß sie zusammen mit ihrer Mutter im Publikum als ihr Vater, ihre große Schwester und ihr kleiner Bruder vor Gericht standen. Die Hexe konnte fast keine Nacht mehr richtig schlafen vor lauter Sorge um ihre Geschwister. Ihre Mutter zeigte dagegen keine Regung und manchmal fragte sich die Nott, ob dieser Frau ihre Familie wirklich so egal war.
Als die Urteile verkündigt wurde, atmete Morena erleichtert aus. Aspen und Ambra wurden verschont und ihr Vater würde für eine lange Zeit aus ihrem Leben verschwinden. Für Morena war es wie ein Neuanfang, da ihre Mutter sich noch nie wirklich für ihr Leben interessierte. Nach den Prozessen verließ sie ihr Elternhaus und zog mit ein paar ihrer Freundinnen in eine WG nach Oxford. Endlich begann ihr Tag ohne Bemerkungen, wie sehr sie doch ihre Familie enttäuschte und sie ihren Ruf nur noch durch eine Ehe retten könnte. Ihre Mutter besuchte sie meist einmal im Monat, da die Treffen sich meist auf einen belanglosen Smalltalk beschränkten. Den Kontakt zu ihrem Bruder hielt die Nott aufrecht und sie besuchte ihn öfters in seiner Wohnung, auch wenn sie nicht immer einer Meinung waren.
Beruflich lief es bei ihr durchwachsen. Zwar konnte sie ihre Geschichten auch an andere Zeitungen verkaufen, angeblich sogar unter anderem Namen an eine Muggelzeitung. Aber das Geld reichte nicht für ein normales Leben bzw. ein Leben, was ihr als normal vorgelebt wurde. Deshalb war die Hexe froh, dass ihre Mutter ihr das Taschengeld weiter auszahlte.
Auch ihr Privatleben blühte seit den Prozessen mehr auf, da die Hexe ihre Treffen mit „unpassenden“ Freunden nicht mehr verstecken musste. Nur litten darunter ihre Kontakte zu einigen reinblütigen Bekannten, da sie ihren Umgang als nicht standesgemäß ansahen. Aber für Morena war es ein kleiner Wehmutstropfen, aber die Zeiten schienen sich zu ändern. Nur in Sachen Liebe hielt sich die Hexe zurück, da ihr noch immer die Worte ihres Vaters im Kopf herum spuckten.
The Plot Twist of the Author
Zuerst dachte Morena noch, dass es nur Gerüchte waren. Doch durch ihre Kontakte in die Todesser-Kreise, wurde ihre Hoffnung schnell zu Nichte gemacht. Während einige ihrer Bekannten sich über die Rückkehr freuten, auch wenn es noch hinter geschlossenen Türen war, bereitete sie der Hexe Bauchschmerzen. Ihr Leben war gerade gut gewesen und sie hatte Angst, dass es bald komplett auf den Kopf gestellt wurde. Wie schnell ihre Vermutung wahr werden würde, hätte sie selbst nicht erwartet.
Eines Nachts weckte sie eine Eule mit einer Nachricht von Ambra: „Sofortige Anwesendheit im Anwesen notwendig! Mutter möchte dich sehen!“ Morena war hellwach gewesen und hatte sich sofort in das Anwesen ihrer Eltern appiert. Doch statt ihrer Mutter, begrüßte sie ihr Vater. Die Hexe war überrascht und folgte ihrer Familie benommen in das Esszimmer, dort erfuhr sie von dem Massenausbruch. Asmodeus war bereit seine Position als Familienoberhaupt wieder zu übernehmen und er machte keinen Hehl daraus, dass er mit den Leben seiner jüngeren Tochter nicht einverstanden war. Morena sollte sich ein Beispiel an ihrer großen Schwester nehmen, die bereits verlobt war und brav im Sinne der Familie handelte. Der Nott zählte auch schon die ersten potentiellen Heiratskandidaten für sie auf und plante auch ihren Wiedereinzug. Die Hexe war in dieser Nacht kalkweiß wieder in ihre WG gekommen und hatte sich in ihrem Zimmer verkrochen.
Das Zurückziehen konnte sie noch ein wenig in die Ferne schieben, da ihr Vater sich zuerst wieder seiner Mission wittmete. Doch die Einladungen, oder wie sie es ausdrückte Befehle zur Teilnahme, für reinblütige Veranstaltungen häuften sich immer mehr und Asmodeus wurde nicht müde seine Tochter vorzustellen. Wenigstens schleppte er auch Aspen mit auf diese Veranstaltungen, so hatte sie einen Leidensgenossen bei dem ganzen Elend.
Spätestens nach dem Angriff auf Hogwarts wusste Morena, dass ihre Sicherheit ein Schein gewesen war. Auch in ihrem Freundeskreis wurden die Themen immer mehr zum Gesprächsstoff und leider auch die Frage, wie die Nott zu all dem stand. Noch konnte sie das Thema wechseln, aber sie wusste das es nicht mehr lange ignorieren konnte.
Familie
Nott - ein Name der verpflichtet. Zumindest wenn es nach Morenas Vater und ihrer Schwester ging. Schließlich gehörten sie zu einer der ältesten Familien in der Zauberwelt. Mit dem Familienname Nott verband man Ansehen und eine sehr starke Verbindung zu den Todessern. In Morenas Familie hörte man den zweiten Teil gerne, auch wenn sie lieber von konservative Werten sprachen.
Neben ihrer Familie gibt es noch weitere Ableger der Notts, nur vergaß Morena immer wieder über welche Streiterei sich die Familien entzweit hatten.
Asmodeus Cobalt Nott
Vater - *1926 - Ehem. Architekt
Morenas Vater war schon immer ein starker Verfechter der Reinblut-Idiologie und ein bekennender Todesser. Für seine Familie legte er sehr hohe Ansprüche fest, die Morena, in seinen Augen, nie erfüllte. Die Hexe kannte nur die abweisende Haltung ihres Vaters und dessen Desinteresse für seine „unwürdigen“ Kindern.
Für Morena sah er nur eine Zukunft, die der Ehefrau eines reinblütigen Sprosses und Mutter seiner Enkel, die hoffentlich nie nach ihrer Mutter kamen.
Begonia Shale Nott, Née Goyle
Mutter - *1934 - Hausfrau
Begonia sollte einen ruhigen Charakter haben oder besser gesagt gehabt haben. Für Morena war es schwer zu sagen, da sie ihre Mutter meist nur zum Essen oder familiären Anlässen sah. Ansonsten blieb ihre Mutter lieber in ihren Räumlichkeiten und vermied den Kontakt zu ihren Kindern. Ambra und Morena waren sich nie sicher gewesen, ob ihre Mutter noch ganz bei Verstand war. Morena fragte sich nur, ob die Gleichgültigkeit ihrer Mutter mit ihrer Ehe zusammenhing.
Ambra Levana Nott
Tochter - *1958 - Alchemistin
Die Erstgeborene und Asmodeus Auserwählte um das Erbe der Nott Familie fortzusetzen. Leider kam Ambra auch sehr nach ihrem Vater, weshalb der Kontakt der Schwestern am besten als unterkühlt bezeichnet werden konnte und auch die Unterhaltungen auf ein Minimum beschränkt wurden. Ambra sah in ihrer Schwester einen Schwächling und ließ es ihre Schwester auch spüren, spätestens als die Ältere den Todessern beitrat.
Es gab mal eine Zeit, in der die Schwestern sich nähergestanden hatten. Doch daran erinnert sich Morena nur noch selten, da es selbst ihr eher wie ein Traum vorkam.
Aspen More Nott
Kleiner Bruder - *1961 - Magische Strafverfolgung
Ihrem kleinen Bruder stand die Hexe immer schon am nächsten in ihrer Familie. Sie waren sich in vielen Dingen sehr ähnlich, auch was die Enttäuschung ihres Vaters anging. Morena hätte ihren kleinen Bruder gerne vor dem Unmut ihres Erzeugers geschützt, aber in ihrer Familie hörte man nicht auf Frauen – es sei denn sie hießen Ambra.
Mit ihrem kleinen Bruder konnte die Hexe über fast alles reden und sie vertraute ihm. Auch, wenn er sich zu ihrem Bedauern den Todessern anschloss, blieb er ihr engster Vertrauter.
Charakter
Morena stand schon immer im Schatten ihrer großen Schwester und schaffte es nie aus diesem herauszutreten. Sie litt unter den altmodischen Erziehungsmethoden ihres Elternhauses, da sie von ihrem Charakter sanfter als ihre große Schwester war. In den Augen ihres Vaters war es ein weiterer Beweis für die Schwäche seines mittleren Kindes. Er bezeichnete Morena während eines Abendessens als „die Tochter, auf die diese Familie hätte verzichten können“. Dieser Satz brannte sich in das Gedächtnis des jungen Mädchens ein und suchte die Hexe selbst im erwachsenen Alter immer wieder in ihren Träumen heim.
Trotz der Verachtung ihres Vaters, lag ihr das Wohlergehen ihrer Familie sehr am Herzen. In der Muggelwelt hätte man sie auch als einen Familienmenschen bezeichnet, ein Wort, das es in ihrer Welt nicht gab. Auch für ihre Empathie war in der Welt der Notts kein Platz, schließlich waren die Notts eine starke Familie. Die einzige positive Eigenschaft von Morena, laut ihrem Vater, sei, dass sie leise war. Selbst bei öffentlichen Auftritten war die jüngere Schwester stets ruhig und lies die Gespräche über sich ergehen. Schließlich wurde das von ihr erwartet, denn eine Nott gehörte zu der feinen Gesellschaft und unterlag deren Werten. Nur mochte die Hexe weder den teueren Champagner noch die Schnösel, eine Kombination, die sie bei ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen nicht aus dem Weg gehen konnte. Vielleicht war es auch der Grund, warum Morena eine arrogante Maske aufsetzte, wenn sie an Veranstaltungen teilnahm.
Doch lieber verbrachte die Schwarzhaarige die Zeit zusammen mit ihrem Notizbuch in der familieneigenen Bibliothek und arbeitete an ihren Kurzgeschichten. Morena versuchte ihre Selbstzweifel in ihren Geschichten zu verarbeiten, um nicht alleine mit den Geistern in ihrem Kopf kämpfen zu müssen.
Ihre Kurzgeschichten waren nicht nur eine Art Therapie für sie, sondern gehörten auch zu Traum eine erfolgreiche Autorin zu sein. Davon wusste nur Aspen, da die Hexe ihren Wunsch lieber vor den Rest ihrer Familie geheim. Morena hatte früh gelernt, dass ihre Träume und Wünsche für ihre Familie keine Relevanz hatten. Von ihr wurde erwartet, dass sie eine ähnliche Laufbahn wie ihre Mutter einschlug: Heiraten, einen Erben gebären und eine vorbildliche Ehefrau zu sein. Alleine der Gedanke daran führte dazu, dass sich ihre Nackenhaare aufstellten.
Zusammenfassend konnte man Morena Nott als eine wohlerzogene junge Dame aus gutem Haus, die nicht zu viel redete und stets versuchte die Ansprüche ihrer Familie zu erfüllen. Diese Seite der Hexe lernte jeder kennen, der auf die jüngere Nott traf.
Doch gab es von Morena noch eine Seite, die weniger bekannt war. Diese entdeckte man nur, wenn man Morena, und nicht nur die jüngere Nott, kennenlernte.
Im Kreise ihrer Freunde wirkte die Hexe gesellig. Sie liebte die Abende bei denen sie lang mit ihren Freunden zusammen saß und sie über die unterschiedlichen Themen sprachen. Die Hexe mochte den Austausch, wirkte dabei sogar fast fröhlich und los gelassen. Manche ihrer Freunde behaupteten sogar, dass Rena experimentierfreudig war. Die Hexe probierte gerne neue Getränkemixturen aus und mochte es neue Gerichte zu probieren, auch wenn sie ungern kochte. Dafür ließ sie sich gerne bei ihrem kleinen Bruder Aspen einladen. Die Geschwister hatten zwar unterschiedliche Ansichten, aber ihre Geschmäcker waren ähnlich. Zum Beispiel mochten sie Apfelkuchen, auch wenn der von Rena noch sehr verbesserungswürdig war. Apfelkuchen war für die Hexe ein Seelenfutter und sie hörte gerne auch die neusten Geschehnisse aus dem Leben ihres Bruders und ihrer Freunde.