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⌊ Est. 2011 ⌉ Willkomen im New Golden Days, ehemals bekannt als Those Golden Days. Wir nutzen historisch die Grundlage des HP-Fandoms, haben uns bewusst von der offiziellen Erzählung und deren diskriminierenden Grundhaltungen gelöst. Das Setting spielt 1997 in einer von Krieg, Chaos und Rebellion zerrütteten magischen Gesellschaft, die um Stabilität kämpft.
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Erste Schritte

Wir empfehlen den Leitfaden zu lesen. Darin haben wir alle Dinge notiert, die du für den Einstieg benötigst. Schau gerne in die Gesuche oder besuch uns doch gleich im Discord und lass dir von uns einen Charakter andrehen.


Thea Rosemary Ketteridge
a person without a quote


14.02.2024, 14:09 |
#1

// thea rosemary
ketteridge
// name
» Thea Rosemary Ketteridge
Der klangvolle Name der Hexe ist wohl eine Mischung aus den Interessen ihrer Eltern sowie dem Berufsfeld, in dem sich die Beiden bewegen. Ihr Rufname Thea entstammt dem Griechischen und ist eine Kurzform für Dorothea, was so viel wie Gottesgeschenk bedeutet. Rosemary dagegen kann man zwei Deutungen zuschreiben. Im Lateinischen Tau des Meeres oder im Englischen Rosmarin. Thea gefällt die erste Bedeutung besser, auch wenn sie sich ziemlich sicher ist, dass Letztere für ihre Eltern eher den Ausschlag gab.

// birthday
» 15.06.1957 – 40 Jahre
Vor Kurzem hat Thea ihren 40. Geburtstag gefeiert und auch wenn sie es niemals offen zugeben würde, hat sie an diesem Alter schon ein wenig zu knabbern gehabt. Die Dreißiger hinter sich zu lassen, war irgendwie schon eine andere Hausnummer als sich von den Zwanzigern zu verabschieden. Von einem gesetzten Leben mit Haus, Mann und Kindern fühlt sie sich aber immer noch meilenweit entfernt.

// blood status & attitude
» Halbblut && neutral
Zwar kann man ihre Kernfamilie als durch und durch magisch bezeichnen, ihre Großväter sind jedoch beide muggelstämmig, sodass ihnen der Reinblutstatus verwehrt bleibt. Thea könnte allerdings nichts weniger interessieren, da die magischen Fähigkeiten ihrer Meinung nach nicht davon abhängig sind, welches Blut durch ihre Adern fließt. Den derzeitigen Ereignissen steht sie sehr neutral gegenüber, möchte sich nicht aktiv in das Geschehen hineinziehen lassen. Dennoch muss sie zugeben, dass ihr Interesse an Todessern es erschwert, sich gänzlich aus Allem herauszuhalten.

// domicile
» Dachgeschosswohnung in London
Im ländlichen Filey, North Yorkshire, aufgewachsen, konnte es Thea gar nicht erwarten, endlich den Duft der Großstadt einzuatmen. Direkt nach ihrem Abschluss in Hogwarts zog es die Dunkelhaarige nach London, wo sie bis heute – abgesehen von einigen Abstechern in andere Gefilde, die jedoch nie länger als ein paar Monate andauerten – lebt. Anders als ihre Eltern oder ihre älteste Schwester zieht sie es jedoch vor in einer komfortablen Stadtwohnung zu wohnen. Die Liebe zu Pflanzen teilt sie jedoch mit ihrer Familie und erfreut sich daher an einer fast immergrünen Dachterrasse, auf der sie gern in einer Hängematte die Seele baumeln lässt.

// former house
» Ravenclaw
Wie ihre älteste Schwester wurde auch Thea im Haus Ravenclaw eingeteilt. Zwar fehlte es der jüngeren Ketteridge bisweilen am Ehrgeiz, den Eleuthia an den Tag legte. Doch Lernen in letzter Minute und das Vertrauen auf ihr Kurzzeitgedächtnis brachten Thea durch so manche Prüfung. Ungeachtet davon kann man wohl festhalten, dass das Lernen ihr grundsätzlich leicht von der Hand ging und wochenlanges Vorbereiten auf Prüfungen demzufolge gar nicht notwendig war. Die vielen möglichen Ehrenämter in Hogwarts interessierten die Drittgeborene der Ketteridges herzlich wenig. Einzig der Koboldstein-Club und die Schulband hatten es ihr angetan, da sie recht passabel Klarinette spielt. Ein Hobby, dem sie auch heute noch nachgeht, wenn sie die Zeit dazu findet.

// utz
» Geschichte der Zauberei - Ohnegleichen
» Alte Runen - Ohnegleichen
» Kräuterkunde – Erwartungen übertroffen
» Verteidigung gegen die dunklen Künste – Erwartungen übertroffen
» Arithmantik – Erwartungen übertroffen

// career
» Psychologin & Autorin
Direkt nach dem Abschluss kehrte Thea zumindest im beruflichen Sinne der magischen Welt eine Zeit lang den Rücken, indem sie sich an der University of Oxford für das Psychologie-Studium einschrieb. Das Studium erforderte ihre gesamte Aufmerksamkeit, spätestens als sie zu ihrem Hauptfach dann auch noch den Bereich der Kriminologie mit dazu nahm. Inmitten des ersten Zaubererkrieges entflammte ihre Faszination für die Todesser und ihre Psyche, sodass sie sich kurz vor Ende ihres Studiums dagegen entschloss, eine therapeutische Ausbildung zu absolvieren. Viel mehr stellte sie sich in den Dienst der Wissenschaft und widmete sich nach dem Fall Voldemorts vollumfänglich den Beweggründen der Todesser. Auf Grundlage unzähliger psychologischer Gutachten veröffentlichte sie schließlich ihr Werk „Die Psychologie der dunklen Mächte“, welches dafür sorgte, dass sie in Fachkreisen eine gewisse Berühmtheit erlangte. Auch heute noch widmet sie sich vornehmlich dieser Thematik, ist in unregelmäßigen Abständen auch im Ministerium – speziell in der Strafverfolgung – unterwegs, um bei besonders kniffligen Fällen behilflich sein zu können.

// special abilities
» Legilimentik
Thea beherrscht seit ihrer Geburt die Fähigkeit der Legilimentik. Wobei beherrschen in ihrer Kindheit wohl zu viel gesagt wäre. Dennoch bemerkte sie bereits in jungen Jahren, dass sie stellenweise in der Lage war, die Gedanken der Menschen in ihrem Umfeld wahrzunehmen. Den gedanklichen Monologen sogar richtig folgen konnte, wenn sie sich genug darauf konzentrierte. Eine verbale Reaktion ihrerseits auf die Gedanken ihrer Mutter machte dann auch ihren Eltern klar, über welche Fähigkeit die Drittgeborene verfügte und stellte gleichzeitig unmissverständlich klar, dass auch Thea eines Tages nach Hogwarts gehen würde. Heute nutzt sie ihre Fähigkeit gern in Gesprächen mit inhaftierten Todessern, um am Ende doch noch notwendige Informationen aus ihrem Gegenüber herauszukitzeln. Ihre Fähigkeit macht sich auch die Strafverfolgung gern zunutze, auch wenn sie darauf tatsächlich seltener zurückgreift als man vermuten würde.

Zauberstab
12", Feigenbaum,
Drachenherzfaser, leicht biegsam

Haustier
Kniesel-Mischling
namens Purrito

Patronus
Turmfalke
Thea kann keinen gestaltlichen Patronus heraufbeschwören, da sie den Zauber nie gelernt hat. Vermutlich würde sie an den verzauberten Garten denken, den ihre Mutter damals für sie und ihre jüngere Schwester heraufbeschworen hat. Mit diesem verbindet sie viele wundervolle Erinnerungen.



// family
» Oswald (69) & Harriet (67) Ketteridge | Eltern
» Eleuthia (45), Medea (42) & Artemis (38) | Schwestern
Auch wenn Thea mit ihren 40 Jahren selbst noch keine Familie gegründet hat, fühlt sie sich ihrer eigenen sehr verbunden. Zu ihren Eltern pflegte die Psychologin stets ein sehr gutes Verhältnis, lässt sie jedoch nicht immer an ihrem Leben teilhaben. Zu oft kam in letzter Zeit die Frage auf, wann sie denn endlich selbst eine Familie gründen möchte.
Während ihre Eltern sich irgendwann Stück für Stück aus der Leitung der magischen Gärtnerei zurückzogen, ging ihre ältere Schwester Medea in dieser Tätigkeit richtig auf. Zwar wird sie von den Beiden zeitweise im Geschäftsalltag noch unterstützt, die Entscheidungshoheit liegt jedoch einzig bei der Zweitältesten der Ketteridge-Schwestern. Einen ganz anderen Weg schlugen ihre beiden anderen Schwestern ein. Eleuthia als Aurorin, die sie insgeheim immer für diesen Werdegang bewunderte und der sie heute noch gern auf den Geist geht, indem sie einfach mit einer Flasche Wein vor der Tür steht. Und Artemis, die als Heilerin die Welt unsicher macht. Laut eigenen Aussagen zu Forschungszwecken, wobei Thea da die Meinung ihrer ältesten Schwester teilt und sich nicht sicher ist, ob dies wirklich der wahre Grund für ihre Umtriebigkeit ist. Andererseits ist es der Psychologin auch herzlich egal, solange ihre Schwester glücklich ist.

» Maria Ketteridge (10) | Nichte
Eleuthia ist tatsächlich die Einzige, die bislang das Mutterglück erleben durfte. Bereits zum zweiten Mal als 1987 ihre Tochter Maria zur Welt kommt, nicht sehr lange nachdem ihr Sohn Joel leider viel zu zeitig verstarb. Auch Thea trauert um den verloren Neffen, hütet sich aber diesen in Gegenwart ihrer ältesten Schwester zu thematisieren. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass die erneute Schwangerschaft ihr fast schon überstürzt erschien. Dass es sich bei dem Vater um einen alten (Schul-)Freund Eleuthias und damit auch guten Bekannten der Familie handelt, kommentierte Thea damals nicht weiter. Ihre Schwester war schließlich alt genug, um diese Entscheidung selbst zu treffen. Maria selbst wird von ihrer Tante gnadenlos verwöhnt und innig geliebt. Da sie sich selbst auch künftig nicht als Mutter sieht, ist ihr die Rolle der coolen Tante wohl wie auf den Leib geschneidert und wird definitiv auch sehr gern ausgenutzt.

» Ashton Wright (44) | On-Off-Beziehung
Befragt man Thea zu Ashton wird die erste Reaktion wohl meist in Form eines Schulterzuckens ausfallen. Ist sich die Psychologin doch eigentlich nie so ganz sicher, ob sie jetzt gerade ein Paar sind oder nicht; ob sie das überhaupt noch will; und wo zur Hölle das Alles eigentlich hinführen soll. Ashton würde wohl behaupten, dass sogar eine Verlobung und damit auch irgendwann mal eine Hochzeit im Raum steht, Thea hingegen kann sich nicht erinnern, dass dieses Gespräch jemals stattgefunden hat. Es ist ein stets Auf und Ab zwischen den Beiden. Es geht nicht miteinander, aber ohne den Anderen dann irgendwie auch nicht. Wird sie auf ihren Familienstatus angesprochen, bezeichnet sich die Vierzigjährige gern als Single. Wohlwissend dass es sie doch immer wieder zu dem Auror zurückzieht.

// character
» Nun, wer die Berufsbezeichnung „Psychologin“ liest oder hört, hat wohl nicht selten ein gewisses Klischee vor Augen: ruhig und besonnen, Brille auf der Nase, Haare irgendwie zu einem Dutt zusammengezwirbelt.. Während die beiden äußerlichen Merkmale definitiv auf Thea zutreffen, könnte es hinsichtlich der charakterlichen Klischees nicht unzutreffender sein. Denn wenn Thea eines nicht ist, dann ruhig und besonnen. Wohl auch ein Grund, weswegen sie sich beizeiten gegen die therapeutische Laufbahn entschieden hat. Denn Thea ist vor allem eines: laut und redselig. Wann immer ein lautes und bisweilen auch ansteckendes Lachen durch die Gänge schallt, kann man sich sicher sein, die 40-Jährige ist der Ursprung. Den ganzen Tag „eingesperrt“ in einer Praxis im Zweiergespräch mit Patienten, da sieht sie sich nicht. Die Erforschung der Psyche, das ist der Bereich, dem sie sich mit großer Leidenschaft widmet. Gerade im Bereich der dunklen Mächte möchte man sie umgangssprachlich wohl fast schon als obsessiv bezeichnen, auch wenn sie diesen Begriff wohl mit ihrem psychologischen Fachwissen eindeutig widerlegen würde.

Trotz dass Thea die 40 bereits überschritten hat, ist sie absolut jung geblieben. Sie liebt es auszugehen und sich zeitweise die Nächte um die Ohren zu schlagen. Dabei ist sie oftmals sehr spontan und lässt sich gern einfach von der Masse mitziehen. Umgeben von vielen Menschen, da fühlt sie sich am wohlsten. Langeweile oder Müßiggang sind meistens nichts für sie, es scheint öfter so, als würde sie unter Dauerstrom stehen, was einem sicher auch mal gehörig auf den Geist gehen kann. Ihre Abenteuerlust stößt dabei nicht immer auf Gegenliebe und nicht selten wird sie dabei auch als sprunghaft bezeichnet, was sie selbst so gar nicht nachvollziehen kann. Das Leben hält schließlich so viel bereit, dass auf der Stelle treten geradezu unmöglich erscheint.

Der Begriff „Kopfmensch“ wurde keinesfalls für Thea erfunden. Viel lieber vertraut sie ihrer Intuition und entscheidet aus dem Bauch heraus, was nicht zuletzt ihre älteste Schwester gern in den Wahnsinn treibt. Gerade bei ihr könnte man die Psychologin schon fast als streitlustig bezeichnen, denn sie liebt es Eleuthia auf die Palme zu bringen. Sei es nun durch sprunghafte Aktionen oder unbedachte Bemerkungen. Thea trägt das Herz auf der Zunge. Was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Dass sie dadurch gern mal aneckt, nimmt sie billigend in Kauf. Doch gerade weil sie kein Blatt vor den Mund nimmt, ist sie auch für ihre Aufrichtigkeit bekannt. Lügen sind für Thea ein Fremdwort, Konflikten auf diese Art aus dem Weg zu gehen missbilligt sie und kann in diesem Punkt auch sehr nachtragend sein.

So spontan Thea ist, so gastfreundlich ist sie auch. Unverhofft bei ihr vor der Tür stehen? Kein Problem. Eine gute Flasche Wein ist immer im Haus und als leidenschaftliche Köchin zaubert sie dazu noch ein leckeres Essen. Gerade in den Sommermonaten liebt sie es, mit Freunden auf ihrer Terrasse zu sitzen, den Grill anzuwerfen und bis in die Morgenstunden über das Leben zu philosophieren.


// likes & dislikes
+ Sommerregen + Zitroneneis + Früh aufstehen + Musik + ihre Dachterrasse + Butterkekse + Nagellack + Armbanduhren + Wandern + die Farbe rot

- Geriebene Möhren - Menschen ohne Humor - Dreckige Gläser – Torten - Fettige Haare - Fish & Chips – Romantik – dicke Wollsocken – Hunde – Gardinen

// good to know that (Thea)…
# jeden Morgen joggen geht, wenn es die Zeit erlaubt # ihr Kniesel-Mischling eine eigene Hängematte auf dem Dach hat und diese auch regelmäßig nutzt # von der ständigen Frage, wann sie denn mal sesshaft werden möchte, genervt ist # ihre Nichte nach Strich und Faden verwöhnt # den grünen Daumen ihrer Eltern geerbt hat # keine Kaffeemaschine besitzt, sondern ihren Kaffee immer per Hand aufbrüht # sich vorrangig vegetarisch ernährt, aber nicht behaupten würde, sie sei eine Vegetarierin # keine Schokolade mag # bei aller Magie Notizen trotzdem gern per Hand schreibt # an der Uni mal einen Tanzkurs belegt hat # eine riesige Weltkarte in ihrem Wohnzimmer hängt, auf der Thea all ihre bisherigen Reiseziele angepinnt hat

Irrwicht
Blattläuse
Theas Mutter hat schon immer größte Sorge vor Blattläusen gehabt und so oft davon gesprochen, dass Thea irgendwann angefangen hat, davon zu träumen. Der Horror vor den kleinen Biestern ist bis heute nicht verschwunden.

Mirror of Erised
Sie selbst wie sie in einem Gespräch die Psyche von Voldemort analysieren darf/kann

Dementor
Der Moment als Ellie ihr vom Tod
ihres Neffen berichtete

Amortentia
purpur, Zimt, Pergament, Nagellack

1957 - 1968
» Als drittes von vier Kindern ist es bei Thea bereits „Routine“ als sie das Licht der Welt erblickt. Elli ist zu diesem Zeitpunkt fünf Jahre alt, Medea ist erst zwei. Beide Schwestern kümmern sich rührend um ihre kleine Schwester, die bereits sehr früh zeigt, dass sie ein ganz anderes Naturell besitzt als die Älteste im Bunde. Schon als Kind ist Thea ein Wildfang, der lieber ausprobiert statt analysiert. Kein Baum ist zu hoch, kein Überweg zu waghalsig, kein Abenteuer zu groß. Thea will die Welt entdecken. Was sie auch tatkräftig untermalt, als sich ihr kleines Köfferchen quasi im Alleingang packt als sie den Eltern mit vier zu verstehen gibt, dass sie jetzt auszieht um Abenteuer zu erleben. So schwer Thea manchmal auch zu bändigen scheint, so familienverbunden ist sie dann doch. Das Band der vier Schwestern ist, als auch die Jüngste im Bunde das Licht der Welt erblickt, von Beginn an sehr stark und wenn sich Oswald und Harriet auf eines verlassen können, dann auf die Verbundenheit ihrer vier Töchter. Als Elli schließlich als Erste das Elternhaus verlässt, um nach Hogwarts zu gehen, ist Thea schrecklich neidisch. Zuhause zurückzubleiben und geduldig darauf zu warten bis ihre Zeit gekommen ist, fällt der damals Sechsjährigen sehr schwer. Noch schwerer als zwei Jahre später dann auch Medea in das Schloss zieht und nur in den Ferien nach Hause zurückkehrt. In dieser Zeit entsteht im Haus der Ketteridges ein zauberhafter Garten, in den sich die beiden verbleibenden Schwestern gern zurückziehen. «

1968 - 1975
» An ihrem 11. Geburtstag darf auch Thea endlich den langersehnten Brief aus Hogwarts in Empfang nehmen und geht beiden älteren Schwestern bis zu ihrem ersten Schultag mit unzähligen Fragen und Theorien zum Leben in der Fremde auf den Geist. Gemeinsam mit Elli und Medea tritt sie am 01.09.1968 die erste Fahrt nach Hogwarts an und wird wie auch die beiden Älteren in das Haus Ravenclaw eingeteilt. Nicht selten hegt vor allem Elli in den gemeinsamen Schuljahren (berechtigte) Zweifel daran, ob Thea wirklich richtig einsortiert wurde. Zwar ist sie wie die Älteste sehr intelligent, lässt es jedoch deutlich am Ehrgeiz mangeln, den Elli an den Tag legt. Für Prüfungen wird kurz vor knapp gelernt und hin und wieder ist es wohl eher Glück denn Verstand, das ihr weiterhilft. Neugierig wie schon als kleines Kind wird in Hogwarts nahezu jeder Stein umgedreht, um irgendwelchen Abenteuern auf den Grund zu gehen. Unzählige AGs werden ausprobiert bis sie schließlich beim Koboldstein-Club und der Schulband hängenbleibt. Über einen Lehrer lernt sie das Instrument Klarinette kennen, das sie fortan mit wachsender Begeisterung spielen lernt. Eine Begeisterung, die auch heute noch anhält. Kurz vor ihrem Abschluss bringt Nathan von den Gryffindors ihr Leben ganz schön durcheinander, denn sie verliebt sich an Halloween Hals über Kopf in den Gleichaltrigen. Den Kopf in den Wolken und ohne Elli an ihrer Seite, die sie wieder an den Ernst der Lage (nämlich das Lernen) erinnert, wäre sie wohl beinahe durch die Prüfungen gerasselt. Doch die Ravenclaw bekommt gerade noch so die Kurve und schließt ihre Zeit in Hogwarts mit recht passablen Ergebnissen ab. «

1976 - 1981
» Eigentlich dürfte es keine Überraschung sein und doch sind alle in der Familie fast schon schockiert als Thea verkündet, der Magie vorerst den Rücken zu kehren als sie Hogwarts hinter sich lässt. Eine Karriere im St. Mungos oder im Zaubereiministerium wie ihre älteste Schwester – das kommt für sie nicht in Frage. Wohlbehütet aufgewachsen zieht es sie in die Welt der Muggel. Und wer Thea kennt, der weiß, ganz oder gar nicht. Sie schreibt sich in Oxford ein und beginnt ein Psychologie-Studium. Studentenpartys und diverse feste (und nicht so feste) Freunde inbegriffen. Durch den weiterhin regen Kontakt zu ihren Eltern und ihren Geschwistern bleibt sie trotz allem immer auf dem Laufenden, was die magische Welt angeht. Der seit mehreren Jahren andauernde Zaubererkrieg bewegt sie dazu, sich im Nebenfach dem Bereich der Kriminologie zu widmen. Und die sich zuspitzende Lage entfacht ihr Interesse für die Todesser und ihre Psyche. Ein Sachgebiet, dem sie sich nach ihrem Abschluss in Oxford mit besonderer Hingabe zuwenden wird. «

1981 - 1990
» Schon vor Ende ihres Studiums steht für Thea fest, dass sie keinesfalls in den therapeutischen Bereich gehen wird. Viel zu zappelig fühlt sie sich in ihrem ganzen Wesen, um Tag ein Tag aus armen Seelen dabei zuzuhören, wie schwer gebeutelt sie vom Leben sind. Selbstverständlich spricht sie keinem von ihnen die Hilfebedürftigkeit oder gar die Ernsthaftigkeit ihrer Probleme ab, doch sie merkt schon während des Studiums, dass es sie in den Fachbereich der Forschung zieht. Nach dem Fall Voldemorts widmet sie sich im besonderen Maße den Todessern. Sei es nun denen in Haft oder der Rassenideologie ganz im Allgemeinen. Unzählige Reisen führen sie an die entlegensten Orte der Welt, um den Werdegang so mancher Todesser nachverfolgen zu können. Ihr Werk „Die Psychologie der dunklen Mächte“ ist das Resultat aus diesen Forschungen, für die sie teilweise sogar vom Zaubereiministerium bezahlt wird. In Fachkreisen findet ihr Buch großen Anklang und bringt Thea dadurch einen gewissen Bekanntheitsgrad ein. Ein Erfolg, der so unwichtig erscheint, als Elli sie vom Tod ihres einzigen Sohnes unterrichtet. Nach der Beerdigung zieht es Thea sich erneut in fremde Länder. Zu groß scheint der Schmerz und die dadurch entstehende Kluft zu ihrer großen Schwester, die keine psychologische Analyse oder Ratschläge Theas erträgt. Die darauf folgende Schwangerschaft und Geburt der kleinen Maria hält sie insgeheim für einen Fehler. Was sie jedoch nicht daran hindert, die Kleine nach Strich und Faden zu verwöhnen, wann immer sie sich sehen. «

1990 - heute
» Auf einer ihrer Reisen lernt Thea schließlich Ashton Wright kennen, der gerade für das Zaubereiministerium im Ausland unterwegs ist. Die Beiden beginnen eine On-Off-Beziehung, bei der sie sich teilweise monatelang nicht sehen und kaum sprechen, um dann wieder wochenlang zusammenzukleben. Nach Ashton befragt, will sich Thea in all der Zeit nicht wirklich festlegen. Informiert den Älteren anfangs auch nicht darüber als sie schließlich endgültig nach London zurückkehrt und die Reisekoffer fürs Erste in der hintersten Ecke ihres Schranks verstaut. Fortan in Forscherkreisen unterwegs erlebt sie teilweise hautnah, wie ihre Schwester Elli, das neuerliche Erstarken der Todesser und Voldemorts. Den Ausbruch der Todesser aus Askaban verfolgt sie mit großem Interesse, schafft es allerdings zu ihrem Bedauern nicht, mit einem von ihnen außerhalb des Ministeriums Kontakt aufzunehmen. In der Strafverfolgung kommt sie jedoch nun gehäuft mit ihnen in Berührung, sammelt bereits seit Längerem Informationen für ihr nächstes Buch. Den Angriff auf das Ministerium sowie weitere Anschläge der Todesser bekommt sie selbst nur über den Tagespropheten oder andere Informationsquellen mit. Ihre Faszination für das Böse ist dabei nicht selten Diskussionsthema zwischen ihr und ihrer Familie. Gerade als ihre Mutter herausfindet, dass sich die inzwischen 40-Jährige irgendwie auf den Maskenball der Todesser und Sympathisanten geschlichen hat. Doch bei aller Faszination besteht Thea darauf, dass sie keinesfalls mit den dunklen Mächten sympathisiert. Ebenso wenig wie mit der Wahl Radd Pilgrims zum neuen Zaubereiminister, der sich in ihren Augen nicht genug von den Todessern abgrenzt. Die vielen Veränderungen im Ministerium seit seiner Ernennung beobachtet sie mit Sorge, kennt sie doch die Einstellung ihrer ältesten Schwester sehr genau und weiß, dass diese ins Visier geraten könnte. «

vicky . sarah shahi . helene hats gesehen


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