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⌊ Est. 2011 ⌉ Willkomen im New Golden Days, ehemals bekannt als Those Golden Days. Wir nutzen historisch die Grundlage des HP-Fandoms, haben uns bewusst von der offiziellen Erzählung und deren diskriminierenden Grundhaltungen gelöst. Das Setting spielt 1997 in einer von Krieg, Chaos und Rebellion zerrütteten magischen Gesellschaft, die um Stabilität kämpft.
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Erste Schritte

Wir empfehlen den Leitfaden zu lesen. Darin haben wir alle Dinge notiert, die du für den Einstieg benötigst. Schau gerne in die Gesuche oder besuch uns doch gleich im Discord und lass dir von uns einen Charakter andrehen.


Lenore Mulciber-Smethwyck
this is me trying


01.12.2021, 13:14 |
#1
» Pureblood » 43 jahre » January Jones
Lenore Mulciber-Smethwyck
there is a crack in everything, that's how the light gets in
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P E R S Ö N L I C H E S

Name: » Geboren wurde sie als Lenore Mallory Van Halen, nach ihrer ersten Hochzeit legte sie diesen Nachnamen ab und war fortan als Lenore Mulciber bekannt. Da ihre ersten beiden Kinder den Nachnamen Mulciber tragen, wurde er in ihrer zweiten Ehe mit dem Namen ihres Mannes kombiniert, damit sie sich die Namen ihrer Kinder teilen. So heißt sie heute also Lenore Mulciber-Smethwyck.

Geburtstag und -Ort: » Lenore und ihr Zwillingsbruder kamen am 7. März 1954 in Amsterdam zur Welt.
Die Familie Van Halen ist niederländischer Herkunft, aufgrund der Arbeit des Familienvaters zog die Familie aber 1960 nach London.

Wohnort » Die Mulciber-Smethwycks leben in einem durchaus beachtlichen Stadthaus in der Londoner Innenstadt, unweit von Aurelius Arbeit in der Downing Street. Klingt nicht nur teuer, ist es auch.

Schule & Arbeit » Dass der Sprechende Hut sie nach Ravenclaw schickt, damit hätte Lenore selbst am wenigsten gerechnet. Sie passte aber sehr gut in das Haus der Adler und fühlte sich dort sehr wohl, bis ihr Bruder damit begann ihr sogar dort das Leben schwer zu machen.
Lenore startete spät in die Berufswelt, erst nach ihrer Hochzeit mit Aurelius und als die ersten beiden Kinder aus dem Gröbsten heraus waren nahm sie einen Job im Ministerium an. Dem Klischee entsprechend war sie zunächst Assistentin einer Abteilungsleitung. Hier wurde man dennoch auf ihre besondere Fähigkeit im Bereich der Arithmantik aufmerksam, sodass man ihr eine Ausbildung zur Arithmantikerin anbot. Das Ende der Ausbildung gipfelte in einem Jobangebot in der Mysteriumsabteilung, wo sie bis heute als Unsägliche arbeitet, wenn auch schon lange nicht mehr gerne. Nicht über ihre Aufgabe reden zu dürfen und umgeben zu sein von Dingen, die außerhalb von dem liegen was der menschliche Verstand zu begreifen im Stande ist, macht sie zunehmend unglücklich. Noch dazu ändern sich die Verhältnisse im Ministerium derzeit so sehr, dass sie auf der Suche nach einer neuen Aufgabe ist, auch wenn man die Leute der Mysteriumsabteilung nur ungern ziehen lässt.

Blutstatus » Bei Lenore handelt es sich um ein Reinblut, ebenso sind ihre Kinder aus erster Ehe reinblütig. Da die Hexe sich aber nicht um die Reinblutideologie schert, ist es auch keine Frage wie sie sich in der derzeitigen Lage positioniert.

A L L G E M E I N E S

Haustier » Lenore schenkte ihrem Mann Aurelius vor einiger Zeit einen Hund, der auf den Namen Sir Winston Mulciber-Smethwyck getauft wurde. Das riesige Tier lässt es sich nicht nehmen wenigstens 1/3 des Ehebettes einzunehmen, aber wie könnte man so einem Hund schon böse sein? Neben zwei Eulen die der Familie gehören (Sir Henry Campbell-Bannermann und Herbert Henry Asquith) gibt es noch eine Katze. Die elegante Streunerin zog selbst in das Haus ein und ließ sich davon auch nicht abbringen. Princess Margret ist in jeder Hinsicht ein bisschen extra und macht ihrem Namen deshalb alle Ehre.

Zauberstab » 10 Zoll, Drachenherzfaser, glänzendes Holz einer Kastanie

Patronus » Zu sagen, dass Lenore in der Lage ist einen Patronus problemlos zu beschwören wäre nicht ganz richtig, es gelang ihr aber schon mehrfach. Glücklicherweise befindet sie sich eher nicht in der Situation auf diese Fähigkeit angewiesen zu sein. Ihr Patronus nahm schon immer die Form eines Hundes an, seit ihrer Beziehung mit Aurelius und dem Einzug von Sir Winston hat er sich aber gewandelt und sieht nun exakt so aus wie der Familienhund, ebenso wie der von Aurelius selbst.

Dementor » Nachdem ihr Mann gestorben ist begannen die Familien Van Halen und Mulciber sich um Lenores Kinder zu reißen. Die Ohnmacht und die Sorge um ihre Kinder lösten in ihr schiere Panik aus, es ist also wahrscheinlich, dass sie dieses Gefühl einholen würde sobald sie einem Dementor begegnet.

Spiegel Nerhegeb » Tatsächlich ist das, was sie dort sehen würde, ziemlich genau das was sie jetzt hat. Eine Familie mit einem Mann, der sie bedingungslos liebt und Kindern, die in Sicherheit und Geborgenheit aufwachsen. Womöglich würde sie irgendwo im Hintergrund sogar noch ihre Eltern sehen, mit denen sie endlich ein gutes Verhältnis pflegt. Egal wie groß der Schmerz über das Erlebte ist, noch heute sehnt sich Lenore danach von ihnen endlich Bestätigung zu erfahren.

Irrwicht » Einem Irrwicht ist sie glücklicherweise noch nicht begegnet, er würde sich aber vermutlich in die Gestalt ihrer Eltern verwandeln, die sie auf nicht sehr subtiler Art und Weise schlechtreden. Oder aber in ihren Bruder, der durch Intrigen und Lügen dafür sorgte, dass sie all ihre Freunde verlor.

Amortentia» Duft des Familienhauses # Apfelkuchen # Chanel Parfum

F A M I L I E

Phineas Van Halen & Mallory Van Halen, geb. Morgenthal # pureblood » beide 67 Jahre & Rentner
Eltern » DU BIST SCHÖN, ABER DAFÜR KANNST DU NICHTS
Es ist wohl keine Untertreibung zu behaupten, dass Lenores Eltern bei ihr auf ganzer Strecke versagt haben. Als sie sich damals dazu entschied mit ihren Kindern zu ihren Schwiegereltern zu ziehen und sich somit scheinbar gegen ihre eigenen Eltern stellte, zerbrach damit wohl auch jede Hoffnung auf eine bessere Beziehung untereinander. Sie wahren nach außen hin den Schein, haben Lenore gegenüber aber nach wie vor keine liebevollen Worte übrig. In ihrer Gegenwart fühlt sich Lenore weiterhin wie eine Versagerin, auch wenn sie es genau genommen besser weiß. Trotzdem wünscht sie sich eine bessere Beziehung zu ihnen, der tief sitzende Drang ihnen zu gefallen gilt damals wie heute und ihre Eltern schaffen es nach wie vor sie vollkommen aus der Bahn zu werfen. Den Weg den sie nach der ersten Ehe einschlug halten sie für eine Katastrophe und behandeln ihre Kinder aus erster Ehe auch vollkommen anders als die aus zweiter, sodass Lenore gezwungenermaßen den Kontakt zu ihnen so gering hält wie möglich.

Jesiah Van Halen » 43 Jahre » Obliviator » pureblood
Lyanne Van Halen » 43 Jahre » Fotografin » pureblood

Bruder » GEWALT IST ZUM ZERSTÖREN NICHT ERFORDERLICH
Eigentlich sollte man meinen, dass Zwillinge untereinander in der Regel ein gutes, inniges Verhältnis haben. Zwischen Jesiah und Lenore gibt es aber nichts als Misstrauen und Abscheu, was maßgeblich durch Jesiah selbst inszeniert wurde. Weder als Kind noch heute gönnt er seiner Schwester Gutes, dass sie Kinder bekam und er nicht hält er für einen Hochverrat. Nachdem sie wieder heiratete und sich für einen Halbblüter entschied brach er den Kontakt weitestgehend ab, sehen sie sich zufällig grüßt er sie maximal und hat sonst nur schlechte Worte für sie übrig.
Lenore sollte sich darum nicht mehr scheren, doch genau wie bei ihren Eltern hegt sie eigentlich auch bei ihrem Bruder den Wunsch besser mit ihm auszukommen, ahnt aber, dass dies wohl eher nicht mehr passieren wird in diesem Leben.
Seine Frau, Lyanne, zählte in der Schule zu Lenore besten Freunden. Auch sie ließ sich von den Lügen Jesiahs blenden und beendete die Freundschaft zu Lenore. In schlechten Momenten gönnt Lenore ihr, dass sie heute mit Jesiah so unglücklich ist. Erst als sie ihr Kind verlor keimte auch in Lenore wieder der Wunsch auf sich ihr anzunähern, das wussten ihre Eltern aber zu verhindern. Und egal wie bewusst sie sich darüber ist, dass die alten Geschichten lange zurückliegen, der Loyalitätsbruch in Hogwarts nagt noch heute am Stolz der Mulciber.

Ascan Mulciber » pureblood » mit 24 Jahren verstorben
Ex-Mann » DENN EIN WRACK IST EIN ORT AN DEM EIN SCHATZ SCHLUMMERT
Lenore hatte wohl Glück, dass es ausgerechnet Ascan war der, wie sie, übrig geblieben war. Verliebt hatten sie sich zwar nicht ineinander, aber sie kamen gut miteinander aus und fanden ineinander wenigstens einen guten Freund, wenn auch nicht für sehr lange. Sein Tod war unausweichlich und hatte von Beginn an im Raum ihrer Ehe gestanden. Sie teilten das Schicksal einer unschönen Kindheit, von ihm hat Lenore gelernt die Sache mit Humor zu nehmen um wenigstens irgendwann den Seelenfrieden damit zu finden. Den gemeinsamen Kindern gegenüber berichtet Lenore auch heute noch nur positiv, auch wenn Beide in Aurelius ihre eigentliche Vaterfigur sehen.

Asriel Mulciber » 22 Jahre # pureblood
Mirren Mulciber » 20 Jahre # pureblood

Sohn & Tochter aus erster Ehe »
Ihre beiden Kinder aus erster Ehe waren die ersten Familienmitglieder, die sie bedingungslos zurück liebten und Lenore somit eine Vorstellung davon gaben, was Familie wirklich bedeutet. Daran zurück zu denken, dass sie die Beiden damals beinahe an ihren Bruder oder ihre Schwiegereltern verloren hätte ist nicht einmal in der Theorie verkraftbar und macht ihr noch heute schwer zu schaffen. Die Sorge, dass die Beiden untereinander ein ähnlich schlechtes Verhältnis wie Lenore und ihr Bruder haben könnten war eine weitere, große Sorge, welche sich Lenore aber zu Unrecht machte. Mirren und Asriel waren sicher nicht immer einer Meinung, waren aber weit weg von dem was Lenore kannte, noch heute erfreut sie sich an der Tatsache, dass ihre Kinder trotz der schwierigen Ursprungsgeschichte eine solide Beziehung untereinander führen.
Obwohl beide Kinder durch ihren Reinblutstatus eigentlich sicher sein sollten lebt Lenore in der ständigen Sorge um die beiden Ältesten, die längst ihre eigenen Wege gehen. Würde Lenore sie gerne in Watte packen und zu Hause vor allem Übel der Welt schützen? Natürlich.

Aurelius Mulciber-Smethwyck » 45 Jahre » halfblood
Ehemann » You showed me colors you know I can't see with anyone else
Zu sagen, dass es immer da war und sie es bloß nicht gesehen haben, wäre eine Lüge. Aurelius wusste scheinbar ziemlich genau, dass Lenore und er zusammen gehören, sie war nur sehr gut darin seinen Avancen in Hogwarts mit Absagen zu begegnen. Aber welche Chancen hätte es damals auch für sie gegeben? Das erneute Treffen in den Niederlanden besiegelte dann aber das Schicksal zwischen ihnen und ohne den Einfluss ihrer Familie stand der gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege. Aurelius nahm ihre Kinder aus erster Ehe vollkommen selbstverständlich auf und behandelte sie wie die eigenen, auch als schließlich der gemeinsame Nachwuchs folgte.
Lenore ist Aurelius unendlich dankbar dafür, dass er ihr nicht nur verzeiht wie sie immer und immer wieder als Reaktion auf ihre Vergangenheit auftritt, er fängt sie auch jedes Mal wieder auf und liebt sie scheinbar bedingungslos. Zumindest dies kann Lenore ihm ebenso zurückgeben, seit sie zueinander gefunden haben, haben sie keinen Tag mehr ohneeinander verbracht, wieso auch?
Egal mit welchem Kummer sich Lenore konfrontiert sieht, sein Lachen erhellt ihr Herz in Sekundenschnelle und seine scheinbar grenzenlose positive Sicht aufs Leben gibt ihr das Gefühl, dass sie an seiner Seite alle bösen Geister der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besiegen kann.

Kinder aus zweiter Ehe »
Theodore & Elizabeth aka Ted & Lizzy » 18 Jahre » halfblood
Beatrice aka Queen Bee » 10 Jahre » halfblood

Möglicherweise lag es daran, dass die Kinder irgendwie nach ihren Paten benannt wurden, aber Ted und Lizzy glichen den Smethwyck Namensgebern im Wesen schon ziemlich. Während Ted den typischen Smethwyck-Erfindergeist besitzt, sehr belesen und ein Forscher ist, ist Lizzy wie ihre Tante. Klug, selbstbewusst mit Abenteuerlust, ein Familienmensch, der die Gemeinschaft zusammenhalten möchte. Beide machten ihrer Ravenclaw Zugehörigkeit schon immer alle Ehre, ihre Zeit in Hogwarts verlief erfolgreich und Lenore mag gar nicht daran denken, dass die Beiden eigentlich auch schon erwachsen sind.
Kein Wunder also, dass sie das Nesthäkchen der Familie nah bei sich behält. Beatrice, in der Familie gern (zu ihrem Leidwesen) Bee genannt, ist eine kleine Rebellin. Aber eine solche, die das Herz am rechten Fleck trägt. Bee tut oft so als wäre sie genervt von der ungeteilten Aufmerksamkeit ihrer Eltern, inszeniert aber dann kleine Dramen, wenn die Geschwister zu Besuch sind und im Mittelpunkt stehen. Eigentlich wirkt sie schon wie ein ziemliches Einzelkind, das den Kosenamen Queen Bee nicht umsonst trägt. Dass alle drei die Herzlichkeit von Aurelius geerbt haben und genau wie er eher dazu tendieren die guten Dinge im Leben zu sehen statt, wie Lenore, ins negative Denken abzurutschen ist ein Segen für die Hexe. Auch wenn sie praktisch kein Teil ihres Lebens mehr sind, machen ihre Eltern die drei Kinder aus der zweiten Ehe oft in den magischen Kreisen schlecht und Lenore setzt alles in ihrer Möglichkeit stehende daran, die Van Halens daran zu hindern aber auch hier muss Lenore einsehen, dass ihre Kräfte und Bemühungen eingeschränkt sind.



Erweiterte Familie »
Hippocrates & Annalise Smethwyck aka Tes und Sissi »
Sissi ist Lenores Cousine und Tes der Cousin von Aurelius. Klingt ungünstiger als es ist, immerhin trafen sich Lenore und Aurelius überhaupt erst über die beiden Anverwandten wieder. Sie gaben Lenore ein Zuhause und eine Perspektive als diese den Tiefpunkt ihres Lebens erreicht hatte. Auch heute ist die Beziehung zwischen den Familien noch sehr gut, Aurelius ist heute im Gegenzug oft für die Kinder von Tes und Sissi da wenn diese Hilfe benötigen, Sissi war bzw. ist noch dazu die Privatlehrerin der Mulciber-Smethwyck Kinder. Sie beide sind Paten für die Zwillinge, beide Familien helfen sich in Zeiten der Not aus und achten gegenseitig aufeinander und vor allem auf die Kinder der Großfamilie.



C H A R A C T E R

Es war ja nicht so, dass Lenore in einem Haushalt ohne Liebe aufgewachsen ist. Ihrem Bruder gegenüber gab es Zuneigung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Bei Lenore sah das Ganze etwas anders aus. Als aber dafür schön bezeichnet zu werden beleidigte sie nicht, bis sie verstand, dass es im Prinzip genau das tun sollte. Die Tatsache bei allem später dran gewesen zu sein als ihr Bruder und viele Dinge erst weit nach ihm erlernt zu haben sorgte dafür, dass im Kontext mit ihr nicht nur einmal der Begriff zurückgeblieben gefallen war. Stets als jemand behandelt zu werden der nicht gut genug war, egal was sie tat, hat Lenore von Anfang an maßgeblich geprägt.
Egal wie wenig liebevoll der Umgang mit Lenore war, natürlich wollte sie als Kind ihren Eltern trotzdem gefallen. Sie lernte früh das Verhalten und die Eigenarten anderer Leute zu spiegeln und sich anzupassen um Sympathien zu sammeln. Bis heute fällt es ihr schwer diese Eigenschaft abzulegen, es dauerte ohnehin sehr lange, bis sie dies überhaupt bei sich erkannte. Es war also sehr lange schwer zu sagen, wer Lenore wirklich war. Sie selbst hatte vermutlich die geringste Ahnung. Das überangepasste Verhalten sorgt oftmals dafür, dass sie nur sehr schwer einen eigenen Standpunkt finden kann. Bis heute möchte sie niemanden verletzen oder gegen sich aufbringen, auch wenn sie durchaus Gut von Böse, Richtig von Falsch unterscheiden kann. Vor allem dominante Menschen haben es leicht Lenore zu unterdrücken oder sie zum Schweigen zu bringen, in solchen Momenten fehlt ihr der nötige Schneid um für sich einzustehen.

Die Ungleichheit, die sie als Kind erfahren hat, löst in ihr den Wunsch aus ihre Kinder immer fair und gleichwertig zu behandeln. Dass das im Alltag nicht immer möglich ist macht ihr stets ein schlechtes Gewissen und sie neigt in diesen Momenten dazu, dies in anderen Dingen überzukompensieren. Ein Geschenk hier, ein extra Schokofrosch da. Lenore kann es nicht haben ihre Kinder unglücklich zu sehen und lässt sich – manchmal bewusst – von ihnen ausnutzen. Besonders schwer hat es an dieser Stelle wohl ihr Ehemann, denn sogar mit vorsichtig angebrachter, konstruktiver Kritik kann Lenore nicht umgehen. Sie sieht dies als Zurückweisung und ist eingeschnappt. Sich angemessen zu streiten hat sie nie gelernt, um Konflikten aus dem Weg zu gehen zieht sie oftmals vorschnelle Schlüsse und geht davon aus, dass Diskussionen in Lieblosigkeit enden. Natürlich weiß sie es eigentlich besser, aber dennoch greifen immer wieder alte Verhaltensmuster aus der Kindheit, scheinbar ohne, dass sie etwas dagegen tun kann.
Dabei schafft sie es in ruhigen Momenten diese Unsicherheiten zu kommunizieren und ist sich durchaus darüber bewusst, dass diese erlernten Strategien ihr als Kind das Überleben gesichert haben. Ein Wunder eigentlich, dass sie dennoch so bedingungslos lieben kann wie sie es eben tut. Ihren Mann, ihre Kinder, ihre Freunde. Ein wenig bindungsgestört ist sie womöglich schon, zumindest ist sie sehr schnell eifersüchtig und ein wenig kontrollierend, auch wenn sie ihrem Mann restlos vertraut. Es kommt nicht selten vor, dass sie ihn mit misstrauischen Gedanken konfrontiert, glaubt ihm aber jedes Wort und verliert sich dann in Entschuldigungen. Zu groß ist die Furcht nicht mehr geliebt zu werden.
Ihr Selbstwert war lange nicht vorhanden und baute sich erst auf nachdem sie selbst eine Familie gründete, für die sie sich bewusst entschieden hatte. Lenore ist mit viel Bereitschaft ausgestattet an sich zu arbeiten, entgegen der Vermutungen ihrer Familie war sie alles andere als unterentwickelt, in Hogwarts zeigte sich ihr großes Talent mit Zahlen und logischen Schlussfolgerungen umgehen zu können. Sie bewegt sich spielend leicht durch arithmetische Zahlentabellen und -kombinationen. Dennoch bewundert die Hexe vor allem die Familie ihres Mannes, allesamt Schlauköpfe mit so viel Erfindungsdrang. Dass ihre Kinder sich auch in die Richtung entwickeln macht ihr manchmal Sorgen,es stand nicht erst einmal jemand in Flammen, aber sie unterstützt ihre Kinder in all ihren Wünschen, bei manchen nur eben besorgter als bei anderen.
Lenore weiß die guten Dinge in ihrem Leben zu schätzen, sehr sogar. Sie weiß wie es ist traurig und allein zu sein und auch wenn sie heutzutage oftmals in die alten negativen Denkmuster gerät und an sich zweifelt ist sie dankbar für all das, was sie hat. Vor allem die Fähigkeit ihres Mannes sie zum Lachen zu bringen wertet sie als höchstes Gut.
Ihr ist unheimlich wichtig, dass auch ihre Kinder erkennen, welche Dinge im Leben wirklich zählen. Dass es nicht der Blutstatus ist der einen Menschen auszeichnet sondern die Art und Weise wie er andere Leute und Lebewesen behandelt. Grausamkeiten aller Art findet Lenore erschreckend und bläut auch ihren Kindern ein sich für das Gute einzusetzen, auch wenn sie oftmals – leider – selbst nicht mutig genug ist um Stellung zu beziehen.

likes ihre selbst gegründete Familie # das Leben in London # Arithmantik # Gesellschaft # Lachen # scharfes Essen # ausgehen # Aufmerksamkeit # Familienhund Sir Winston Mulciber-Smethwyck # Familienabende # Familienkatze Princess Margret # Klatsch und Tratsch um die britische Königsfamilie

dislikes Diskussionen # Kritik # Streit # Tee # Reinblutideologie # zu viel über ihre Herkunftsfamilie nachdenken # Ungleichheit # Beleidigungen # wilde Experimente # Geigenspiel # Pflanzen am Leben erhalten zu müssen # Chaos



L E B E N S L A U F

[CENTER]I want you to know
I'm a mirrorball
I can change everything about me to fit in[/CENTER]


Man sollte meinen, dass die Geburt von Zwillingen in eine reinblütige Familie als großes Glück gelten sollte und vermutlich wären die frisch gebackenen Eltern auch sichtlich glücklicher gewesen über diesen Umstand, zumal mit Jesiah als Junge auch ein Stammhalter geboren wurde, wenn nicht ausgerechnet er der schwache Zwilling gewesen wäre. Deutlich zu früh geboren war Lenore dennoch diejenige, um die sich die Heiler in Amsterdam am 7. März 1954 keine Gedanken machen mussten. Ihr Zwillingsbruder hingegen kämpfte von Beginn an mit dem Leben. Während Lenore das Krankenhaus früh verlassen durfte blieben die Eltern bei Jesiah vor Ort, sodass sich ein eingestelltes Kindermädchen um die Tochter kümmerte. Schön, dass es sie gab, aber sie war nun einmal ein Mädchen. Und die gaben den Namen bekanntlich eher selten weiter.
Die Grundfesten für eine nicht sehr schöne oder herzliche Kindheit waren damit gelegt. Jesiah erholte sich glücklicherweise und obwohl er einen schweren Start ins Leben gehabt hatte, war er es, der anschließend in allem früher und vor allem besser dran war. Er lief zuerst, er sprach zuerst. Lenore hingegen war ruhig und unauffällig, was vermutlich vor allem daran lag, dass sich niemand so richtig dafür interessierte was sie tat. Das Kindermädchen war ihre einzige vertraute Person, ihre Eltern sah sie eher selten. Wenn das beschäftigte Ehepaar jemanden mitnahm, dann war es Jesiah, der Vorzeigesohn. Er war auch derjenige der sich nach dem Umzug nach England besser zurechtfinden konnte, haderte Lenore noch damit sich in Niederländisch deutlich auszudrücken nahm Jesiah die englische Sprache spielend an. Jesiah hatte bereits mit zwei Jahren bewiesen, dass er magisches Potenzial besaß. Wann auch immer er seinen Willen nicht im Handumdrehen bekommen hatte, waren in seiner Gegenwart sämtliche Bilder von der Wand gefallen. Lenore hingegen hielt man spätestens im Alter von 10 Jahren für eine Squib. Kein Flackern der Lichter, keine mysteriösen Begebenheiten, kein Buch das sich von allein umblätterte.
Als ein Jahr nach der bitteren Erkenntnis, dass die Tochter eine Enttäuschung in jeder Hinsicht war, doch zwei Briefe für Hogwarts eintrafen und nicht nur einer für Jesiah war die Überraschung, wie man sich denken konnte, groß.
Lenore hätte auf die Zauberei sicher gut verzichten können, war aber überaus dankbar, dass sich für sie die Möglichkeit ergab aus dem Haushalt einen Ausweg zu finden und zumindest den Großteil des Jahres in Hogwarts zu sein. So ganz sicher war sie sich bis zum Ende nicht ob der Brief sie wirklich hatte erreichen sollen, doch als sie ihren Zauberstab in der Winkelgasse aussuchen durfte zeigte sich, dass es kein Versehen gewesen war. 10 Zoll, Drachenherzfaser, glänzendes Holz einer Kastanie. Der falsche Stolz der Eltern war kurzzeitig wiederhergestellt, schwand jedoch, als Lenore nicht wie ihr Bruder in Slytherin eingeteilt wurde sondern nach Ravenclaw kam.
Ab da blieben auch die Briefe von zu Hause an Lenore aus. Während Jesiah regelmäßig Geschenke erhielt konnte Lenore gut damit leben, dass sie mit ihrer Familie nur in den Weihnachtsferien Zeit verbringen musste und dann wieder in den Sommerferien. Reichte für sie auch vollkommen aus.
In Hogwarts zumindest fühlte sich Lenore schnell wohler als es zu Hause jemals der Fall gewesen war. Auch wenn sie anfangs mit der Freundlichkeit und Herzlichkeit ihrer Mitschüler überfordert gewesen war, zeigte sich sehr schnell, dass diese Kompetenzen auch in ihr vorhanden waren. Zwar hegte sie gegenüber neuen Menschen oft Misstrauen, schaffte es aber diese Bewältigungsstrategie aus der Kindheit hinter sich zu lassen.
Aus dem hässlichen Entlein entwickelte sich in den folgenden Jahren ein durchaus hübsches Mädchen, was ihre Eltern wiederum dazu brachte Lenores Rolle noch einmal zu überdenken. Sie mochte kein Hauptgewinn sein, aber sie war eine hübsche Reinblüterin. Und die Chance sie in eine angesehene Familie zu verheiraten war groß. Der Kontakt zu den Eltern blühte also wieder auf, ob Lenore wollte oder nicht. Jesiah wurde dazu genötigt seine Schwester unter seine Fittiche zu nehmen und sorgte dafür, dass das Leben außerhalb des Schlafsaals einsamer für sie wurde. Er vertrieb alle Freunde die den Ansprüchen der Familie nicht genügten, sorgte durch Gerüchte und inszenierte Dramen dafür, dass Lenore als Freundin mehr Anstrengung als Bereicherung war. Die drohende Einsamkeit fürchtete Lenore so sehr, dass sie sich ihrem Bruder notgedrungen anschloss und fortan mit ihrer blauen Ravenclaw Uniformierung zwischen den grün-silbernen Slytherins schrecklich fehl am Platz wirkte. Und genau so fühlte sie sich auch. Irgendwann knickte sie schließlich ein und stimmte den Eltern in den Ferien vor dem fünften Schuljahr zu, dass diese ihr eine Ehe arrangieren sollten. Glücklich war sie mit dem Werdegang ganz sicher nicht, beugte sich ihrem Schicksal aber keine berufliche Karriere auszuüben sondern Ehefrau zu werden. Sie gab ihren Platz im Quidditchteam als Jägerin freiwillig her und sondierte sich fortan freiwillig von den anderen Schülern. Obwohl sie in Arithmantik längst die beste ihres Jahrgangs war fand Lenore sogar Freude daran sich mit den Zahlen und Wertetabellen in ihrer Freizeit zu beschäftigen. Es war beruhigend, alles daran war logisch und klar strukturiert. Und vor allem war es ein Zeitfüller, denn ohne die sozialen Kontakte gestaltete sich auch das Leben in Hogwarts eher langweilig. Ihren Bruder mied sie so gut es ging indem sie sich hauptsächlich im Gemeinschaftsraum aufhielt wenn möglich.
Jesiah, der die Schüler aus dem gleichen Jahrgang allesamt ganz gut im Griff hatte, schien auch in Ravenclaw seine Spitzel zu haben. Zumindest ließ er sie weitestgehend gewähren und ahnte sich in Sicherheit darüber, dass seine Schwester nicht hinter verschlossener Tür des Gemeinschaftsraums anders lebte als er oder die gemeinsamen Eltern gutheißen würden. Im Endeffekt mieden irgendwann auch alle Lenore, die ihren Standpunkt deutlich gemacht hatte allein sein zu wollen – wenn auch aus der Not heraus geboren. Einzig ein weiterer Ravenclaw, einer der verrückten Smethwcks, ließ sich von Lenors abweisender Haltung wenig beeindrucken. Er versuchte immer aufs Neue sie einzubeziehen, bot ihr mit der Gruppe mit nach Hogsmeade zu kommen oder an den Feiern teilzunehmen. Lenore lehnte ab, jedes Mal, auch wenn sie nicht drum herum kam über seine Blödeleien und Witze zu lachen. Und insgeheim bewunderte und beneidete sie den gesamten Smethwyck Clan dafür, dass sie untereinander so gut auskamen, so viel Freude miteinander hatten als Familie.
Nichts davon würde man je bei ihr und ihrem Bruder beobachten.
Jesiah wurde ebenso an eine gleichaltrige Reinblüterin versprochen. Das Schicksal der Zwillinge wirkte also besiegelt als sie 1972 ihren Abschluss machten. Jesiah heiratete wenige Wochen nach dem Abschluss, die Suche nach einem Mann für Lenore gestaltete sich als nicht ganz so einfach. Präsentiert wurde ihr schließlich Ascan Mulciber, ein Reinblut aus guter Familie – leider von äußerst schwacher Gesundheit. Er hatte sein Schicksal akzeptiert nicht ewig zu leben, in ruhigen Momenten hatte er oft darüber gescherzt, dass er das Produkt davon sei, wenn Familien versuchten krampfhaft unter sich zu bleiben. Sie beide waren als Mängelexemplare auf dem Hochzeitsmarkt übrig geblieben, so erschien es als logische Konsequenz, dass sie heiraten sollten. Beide fanden sich mit ihrem Schicksal ab, immerhin verstanden sie sich gut und fanden gemeinsam irgendwie ihren Seelenfrieden.
Kurz nach der Hochzeit wurde Lenore zum ersten Mal schwanger, ganz zur Freude aller Beteiligten war der Erstgeborene ein Sohn. Asriel erfreute sich perfekter Gesundheit und wurde als einziger männlicher Nachkomme bisher in beiden Familien als Prinz gehandelt.
Da in Jesiah Ehe Kinder ausblieben verschlechterte sich die Beziehung zwischen den Zwillingen maßgeblich. Als Lenore wieder schwanger wurde verchlechterte sich Ascans Gesundheit so sehr, dass er stationär ins Mungos aufgenommen wurde. Doch gegen das Versagen praktisch aller Organe konnten auch die Heiler dort nichts finden, das dauerhaft half. Tage bevor die gemeinsame Tochter von Ascan und Lenore geboren wurde starb der junge Mann also. Es nahm Lenore mehr mit als sie vermutet hatte, vermutlich, weil es sich bei Ascan um die erste Person gehandelt hatte, die sie liebevoll und mit Respekt behandelt hatte, auch wenn es zwischen ihnen nie die Form von Liebe gegeben hatte, die man sich in einer Ehe bestenfalls wünschen würde.

Frisch verwitwet, mit Baby und Kleinkind fand sich Lenore vollkommen überfordert in ihrem Alltag wieder. Womit sie nicht gerechnet hatte war, dass nun, da Ascan tot war, sich seine Familie das Recht herausnahm sich einzumischen. Mehr als das, sie wollten die Kinder ins Herrenhaus der Familie holen, dass Lenore mitziehen sollte war wohl mehr Gefälligkeit als Notwendigkeit. Gleichzeitig traten ihre eigenen Eltern wieder auf den Plan, die verlangten, dass sie ihre Kinder an ihren Bruder abtreten sollte. Somit wäre Asriel Stammhalter ihrer Herkunftsfamilie, denn allmählich kristallisierte sich heraus, dass ihr Bruder keine eigenen Kinder mehr bekommen würde.
Ein Kleinkrieg der Familien brach über Lenore herein, welche selbst scheinbar keinerlei Entscheidungsfreiheit hatte. Tatsächlich gestaltete es sich schwierig alle Kosten zu decken ohne die Hilfe wenigstens einer der Familien. Aus der Not heraus zog Lenore also zunächst mit ihren beiden Kindern in das Familienanwesen der Mulcibers, immerhin trugen sie und ihre Kinder diesen Nachnamen. Und nichts war schlimmer als der Gedanke, dass sie ihre Kinder an ihren Bruder verlor, oder nicht?

Was sie kurz für eine gute Idee gehalten hatte entwickelte sich schnell zur Katastrophe. Nicht nur, dass sie in Sachen Erziehung scheinbar entmündigt wurde, sie musste beobachten wie ihre Tochter in etwa so behandelt wurde wie man damals mit ihr verfahren hatte. Alles in ihr wehrte sich dagegen ihre Tochter in ein ähnliches Schicksal wie sie rutschen zu lassen, sodass sie gemeinsam mit ihren Kindern in einer Nacht- und Nebelaktion verschwand, das Haus der Familie Mulciber hinter sich ließ und nach Hogsmeade aufbrach.
Der Kontakt war zwar mehr als rar gewesen, doch sie erinnerte sich daran, dass ihre Cousine Sissi dort mit ihrer Familie lebte. Die Frage, ob sie dort kurzfristig unterkommen durfte, hatte sich gar nicht gestellt. Die Familie verließ Hogsmeade jedoch kurzzeitg um in den Niederlanden Exil zu suchen, der tobende Krieg war zwar für Lenore als Reinblut eher nicht gefährlich, ihre Flucht hatte aber dafür gesorgt, dass sie es sich mit den falschen Leuten verspielt hatte. Also folgte sie in die Niederlande, ihre beiden Kinder, die Erstgeborene von Tes und Sissi und schließlich deren zweite Tochter, die in den Niederlanden geboren wurde.
Trotz der schwierigen Zeit ließ es sich die Familie von Tes nicht nehmen den frischen Familienzuwachs zu begrüßen, was dazu führte, dass Lenore jemanden wiedertraf, den sie aus Hogwartszeiten noch zu gut kannte und der ihr all die Jahre nie ganz aus dem Sinn verschwunden war.

Aurelius Smethwyck hatte nichts von dem verloren, was ihn schon zu Hogwartszeiten zu einem Magneten für andere Schüler gemacht hatte. Die Hoffnung und Positivität die er trotz allem ausstrahlte waren wie eine Sonne, um die andere zirkulierten und zum ersten Mal war es auch Lenore, die sich darauf einlassen konnte und durfte. Er war die erste Person die Lenore aufrichtig liebte und zeigte ihr, dass diese Fähigkeit auch in ihr steckte.
Ganz zum Leidwesen ihrer restlichen Familie wurde die Beziehung schnell ernster, Aurelius nahm ihre Kinder an als wären es die eigenen und bot Lenore ein Zuhause, welches sie in der Form noch nicht kannte. Erneut gingen die Intrigen los, die ihr Bruder plante und als Gerücht in die Welt setzte, nun nicht mehr nur um Lenore zu schädigen sondern auch um Aurelius zu diskreditieren. Doch dieser nahm Lenore die Sorge, dass er sich davon beeindrucken lassen würde. Gemeinsam zogen Beide zurück nach London, aufgrund seiner Arbeit stand ihnen ein wirklich ansehnliches Stadthaus zur Verfügung.
Doch wieder ging der Streit um die Kinder los, die Lenore aus ihrer Ehe mit in die Beziehung brachte. Hielten sich ihre eigenen Eltern nun etwas zurück war es wieder die Familie Mulciber, die dagegen angehen wollte, dass die Enkelkinder mit einem Halbblut als Stiefvater aufwachsen würden. Es brauchte viel Zeit und Energie um die Angelegenheit der Kinder wegen halbwegs friedlich zu lösen, dass die Kinder den Namen Mulciber behalten würden und den Großeltern ein Umgangsrecht eingeräumt wurde war schließlich der Boden auf dem die Familie Frieden fand.
Weniger gefiel ihnen, dass Lenore und Aurelius ihre Nachnamen bei der Hochzeit kombinierten, ein halbblutiges Mitglied der Familie Mulciber? Fatal. Da ihnen aber der Spielraum fehlte dagegen anzugehen mussten sie schweren Herzens akzeptieren und vor ihren Reinblutfreunden irgendwie vertreten, dass sich der Name Mulciber nun mit dem Namen Smethwyck verbunden hatte.

Es folgten schließlich drei gemeinsame Kinder, darunter ebenfalls Zwillinge. Das Leben mit 5 Kindern war aufregend, anstrengend, erschöpfend. Die Liebe konnte noch so groß sein, der Gedanke zu scheitern keimte in Lenore immer wieder auf. Diesen Samen hatte ihre eigene Familie sorgsam bei ihr gepflanzt und über die Jahre genährt, sodass es vor allem viel von Aurelius verlangte die Launen seiner Frau auszuhalten.
Die beiden Ältesten in Hogwarts und die Kleinsten aus dem Gröbsten raus, die Lage schien sich für Lenore selbst erst dann wirklich zu entspannen. Egal wie sehr sie ihre Kinder liebte, die Selbstzweifel wuchsen ins Unermessliche. Aurelius war erneut der rettende Anker, der Lenore zu einigen wichtigen Erkenntnissen über sich selbst verhalf, darunter vor allem die, dass sie keine Ausbildung hatte und eine innere, nicht unbedeutende Furcht besaß, immer auf andere angewiesen zu sein.
Durch seine Kontakte verhalf er ihr zu einem Job im Ministerium, die Position als Assistentin war sicher kein Traumberuf aber ohne Ausbildung und mit Kindern um die sie sich kümmerte, auch wenn eine sehr liebenswerte Nachbarin ihnen dabei half, waren die Optionen beschränkt. Und doch brachte ihr die Arbeit Freude, vor allem aber erkannte man dort ihr Talent für die Arithmantik. Man bot ihr an die Ausbildung im Ministerium zu absolvieren, was Lenore gern annahm. Ein folgendes Jobangebot in der Mysteriumsabteilung hatte vorher verwegener und spannender geklungen als es sich am Ende herausstellte, zumindest Lenore fand wenig Genugtuung darin, ihren Tag nicht mit ihrem Mann besprechen zu können. Oder Arbeitskollegen zu haben, mit denen man sich nicht unterhalten konnte, weil die Ideologien und Vorstellungen über das Weltgeschehen so weit auseinander gingen.

Die sich ändernden Zeiten machten nicht nur das Klima im Ministerium immer kritischer, auch die Tatsache ihrer Reinblütigkeit wurde wieder in den Fokus gerückt. Die Entwicklungen der letzten Zeit spiegeln sich sogar in der gut abgeschirmten Mysteriumsabteilung wider. Ihre Leidenschaft für Arithmantik stand in keinem Verhältnis mehr zu den Arbeitsverhältnissen, sodass Lenore sich seit einer Weile stillschweigen nach einer neuen beruflichen Tätigkeit umschaut.
Die Angriffe und der herrschende Terror gehen auch an den Mulciber-Smethwycks nicht spurlos vorbei, war er immer der Ruhepol in ihrem Leben macht sich Lenore nun vor allem um ihren Mann große Sorgen. Als Halbblut ist er zwar nicht unbedingt im Fokus der Angriffe, seine Position in der Downing Street kommt aber mit genügend Risiken. Dass er immer besorgter und belasteter wirkt ist verständlich, sowohl er als auch Lenore versuchen nicht nur die eigenen Kinder sicher zu halten, sondern auch die Mitglieder der Smethwyck Familie. Es ist wohl pures Glück, dass bisher noch keinem der nahestehenden etwas wirklich Schlimmes widerfahren ist, auch wenn die Aurelius Cousin Tes bei seiner Arbeit im Mungos schwer verletzt wurde. Erneut zeitweise auszuwandern wäre sicher eine angenehme Alternative, aber keine realistische. Für jemanden wie Lenore, der Angst hat Stellung zu beziehen und die Meinung laut und deutlich zu vertreten sind die Zeiten besonders herausfordernd, sie weiß definitiv, dass sie auf der guten Seite steht und den Widersachern gern die Stirn bieten möchte, dazu fehlt ihr aber der nötige Mumm in den Knochen.

Quelle für das Template
OTM Bild
Punkte für Lenore gehen an den Orden

Helena » 32 Jahre » Franzi hats gesehen


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