Welcome

⌊ Est. 2011 ⌉ Willkomen im New Golden Days, ehemals bekannt als Those Golden Days. Wir nutzen historisch die Grundlage des HP-Fandoms, haben uns bewusst von der offiziellen Erzählung und deren diskriminierenden Grundhaltungen gelöst. Das Setting spielt 1997 in einer von Krieg, Chaos und Rebellion zerrütteten magischen Gesellschaft, die um Stabilität kämpft.
discord

Erste Schritte

Wir empfehlen den Leitfaden zu lesen. Darin haben wir alle Dinge notiert, die du für den Einstieg benötigst. Schau gerne in die Gesuche oder besuch uns doch gleich im Discord und lass dir von uns einen Charakter andrehen.


Zacharias Eppstein
me, the ministry & the devil


11.05.2020, 17:27 |
#1

Zacharias Eppstein

Me, the ministry & the devil


"Welcome to the Ministry of Magic, visitor. Please leave your personal information here."
Full Name: Zacharias Eppstein - Ein gerade in Großbritannien eher selten anzutreffender Nachname, der tatsächlich darin begründet liegt, dass seine Wurzeln, wenn auch inzwischen über mehrere Generationen hinweg in England wohnhaft, in Deutschland zu finden sind. Ein Name typisch jüdischer Natur und ebenso wohlklingend, wenn es im Englischen auch anders ausgesprochen wird – Eppsteen. Er selbst geht vollkommen konform damit und wenn er ehrlich mit sich ist, hat er in seiner Jugend seitens seiner damaligen Großeltern nur wenige, deutsche Floskeln beigebracht bekommen, von denen er sich auch nicht freisprechen kann, sie selbst typisch britisch auszusprechen.
Nicknames: Das Kürzel 'Zach' ist das einzige, das ihn bereits begleitet, so lange er sich erinnern kann, jedoch lediglich von engeren Kontakten geschäftlicher, wie auch privater Natur.
Birthday and Age: Zacharias wurde am 21.11.1945 in Gloucester, einer Stadt im Südwesten Englands geboren, ist somit 51 Jahre alt im Sternzeichen Skorpion.
Domicile: Das liebe Gloucestershire hat ihn zeitlebens nie wirklich losgelassen. Er hat seine Kindheit, einen Teil seiner Jugend und schließlich auch jede private Zeit seiner Ehe dort verbracht, so lange sie währte – und auch, wenn er aktuell eine angemessen große Wohnung mit angeschlossenem, verträumten Wintergarten wie von Wildrosen umzäumter Wiesenfläche in London bewohnt, die ehemals vornehmlich beruflicher Zweitwohnsitz des Mannes war, da das kleine Wermutströpfchen seiner Scheidung beinhaltete, Frau und Kind das familiäre Landhaus nahe des malerischen Dörfchens Bibury als Teil einer Abfindung zu überlassen, ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis ihn die Sehnsucht doch wieder in diese wundervoll beschauliche und für ihn zudem erinnerungsträchtige Gegend treiben wird.
"You know, the only unique thing about you is your wand. It's not like you're Harry with a silly scar on your forehead and some silly skills like talking to snakes. So let's stick to that boring stuff that tons of people share with you."
Attitude: Obwohl er selbst kein Todesser ist, hat er durchaus die Neigung, ihr Tun zu befürworten und daher mit der Ideologie zu sympathisieren. Das Blut muss schließlich rein gehalten werden und er nimmt dafür Bauernopfer billigend in Kauf, solange sie nicht seinem Dunstkreis angehören. Noch ist es jedoch nicht an der Zeit, es auch Thema der Politik werden zu lassen, wobei sich die Wogen dahin – sehr zu seinem Gefallen – allmählich durchaus glätten und Steine aus dem Weg geräumt werden. Dennoch sieht er es als notwendig an, sich aktuell noch neutral zu verhalten. Den Schein wahren, solange es eben von Nöten sein muss. Er selbst ist durchaus bereit für einen harten Kurswechsel.
Blood Type: Seit mindestens zwei Generationen, in denen die recht vermögende Familie England bewohnt, haben die Eppsteins unter den britischen Reinblütern einen formidablen Ruf, der mitunter darin resultiert, dass sie sich selbst für altehrwürdige Reinblüter ausgeben. Dass die Linie väterlicherseits leider nicht konstant vollkommen rein gehalten wurde, weiß indes niemand außerhalb der eigenen Familie und das hat auch dringendst weiterhin unter Verschluss zu bleiben, daher handelt es sich bei ihm um ein Scheinreinblut/ Halbblut.
Former House: Nicht verwunderlich, dass der sprechende Hut seinerzeit nicht lang gezögert hat, ihn dem Haus Slytherin zuzuteilen. Und wer hätte es gedacht, kam er gerade dort wunderbar zurecht, entsprach es völlig seinem Wesen und sorgte dafür, einige Charaktereigenschaften, die ihn auch heute noch prägen, zu formen und zu vertiefen. Davon ab war er ein guter Schüler, nicht nur, um seinen Vater nicht zu enttäuschen – er wollte es einmal selbst weit bringen, wenn das auch ein hoher Anspruch an den Jungen selbst gerichtet war.
Hogwarts besuchte er von 1957-1964.
Career: Man sollte es nicht meinen, dass aus dem damaligen, engagierten Jung-Mitarbeiter des magischen Unfallumkehr-Kommandos, dem er sich nach seiner Zeit auf Hogwarts verschrieb, eine beflissene Kraft in dem Büro für internationales Recht wurde, die sich mit Fleiß an die Spitze jenes Büros hocharbeitete und über viele Jahre deren Leitung übernahm. Ganz gleich, ob es eine Frage der fachlichen Kompetenzen war, der Sympathie oder der richtigen, geknüpften Kontakte – vielleicht auch ein Zusammenspiel von allem, denn seit Kurzem hat Zacharias das Amt des Vize-Zaubereiministers eingenommen. Neue, berufliche Perspektiven scheut dieser Mann nicht, im Gegenteil – damit fühlt er sich erst auch immer wieder aufs Neue herausgefordert.
UTZ:
  • Zauberkunst: O
  • Geschichte der Zauberei: O
  • Verwandlung: O
  • Arithmantik: O
  • Kräuterkunde: E
  • VgddK: A
Wand: Ebenholz mit Drachenherzfaser, 11 1/3 Zoll, stabil & leicht biegsam
Die Farbe des Stabes trägt nahezu exakt die seiner braunschwarzen Iriden, das Holz sei eines Individualisten von außergewöhnlichem Charakter würdig und böse Zungen würden gewiss behaupten, dass auch die Eigenschaft der nur leichten Flexibilität nahezu erschreckend gut mit denen des gefestigten Mannes mit den bisher wohlweislich verdeckten Avancen zur angestrebten Herrschaft der Todesser konform gehen würden. Aber.. wer würde es schon wagen, so etwas nun wirklich vornehmlich gemeines, haltloses, vor allem aber bis zum heutigen Tage unbegründbares auszusprechen?
Pet: Da Zacharias eine gesunde Abneigung gegen Tiere pflegt, hält er auch kein Haustier.
Special Position: Lange Jahre hat der Zauberer das internationale Büro für magisches Recht in Stockwerk 5 des Ministeriums geleitet und demnach viele, gerade internationale Kontakte gepflegt, die der magischen Welt Großbritanniens wiederum zugute kamen. Seine vielseitigen Fachkompetenzen gerade diesbezüglich waren wohl der ausschlaggebende Punkt, ihn seit Kurzem als Vize-Zaubereiminister einzusetzen.
"Somebody told me your family tree would be a circle. Is that true?!"
Parents: Helena Eppstein, ehem. Arkning, 79 Jahre alt, Apothekerin, Reinblut, ehemals Hufflepuff
&
Arkadius Eppstein, 87 Jahre alt, Scheinreinblut, Berater für magisches Unternehmensrecht, inzwischen in Pension, ehemals Slytherin

Helena hätte niemals arbeiten müssen, doch sie tat es, weil sie es für ihre Berufung hielt – jedenfalls, bis ihr Sohn auf die Welt kam. Dann nämlich floss all ihr Herzblut, all ihre Fürsorge in das kleine Familienglück – und eine Löwenmama, wie sie es war, hielt sie alles böse von ihrem kleinen Schützling fern. Noch heute ist sie ihm gegenüber ein äußerst herzlicher Mensch, die ihm am liebsten, wenn es sein müsste, jeden Weg in mütterlicher Manier ebnen würde. Grund genug, ihr gegenüber immer so zu tun, als wäre die Welt in bester Ordnung. Dem gegenüber stand die Erwartungshaltung seines Vaters, Leistung zu erbringen, um fassbares zu haben, worauf man denn stolz sein konnte, was das Familienleben nicht immer einfach gestaltete: zwischen zwei Stühlen, die verschiedener kaum sein mochten. Trotzdem weiß Zacharias die Weisheit und Fachkenntnis seines Vaters in vielen Belangen sehr zu schätzen, hat sich in Vergangenheit nicht gescheut, ihn zu einigen Themen zu befragen oder gegebenenfalls Ratschläge einzuholen und weiß auch heute noch stundenlange, gehaltvolle Diskussionen mit ihm sehr zu schätzen, wenn ihre Beziehung zueinander auch tatsächlich distanzierter, dafür fachlich orientierterer Natur ist als die zu seiner Mutter. Seine hervorragenden Manieren hat er wiederum seinem Vater zu verdanken, denn auch, wenn er beruflich viel unterwegs war, hatte er schon immer großen Wert auf standesgemäße Etikette gelegt.
Siblings: Da seine Geburt mit Komplikationen verbunden war, die eine weitere Schwangerschaft seiner Mutter tragischerweise ausschlossen, hat Zacharias keine Geschwister.
Ex-Wife: Devora Fenollar, (zwischendurch Eppstein), 42 Jahre alt, Scheinreinblut, ausgebildete Sommelière, jetzt Hausfrau & Mutter
Die Dame mit dem klangvollen, katalonischen Nachnamen trägt tatsächlich ihre Wurzeln in Spanien, und genau hierüber lernten sie sich auch kennen. Devora nämlich hatte lediglich ein paar Rechtsfragen bezüglich der Expandierung des Winzerbetriebes ihrer ebendort lebenden Großeltern – und wer hätte damals geahnt, wo die Beantwortung genau derer, gepaart mit ihrem fundierten Fachwissen über kostspieligen Alkohol und exklusive Zigarren, gerade als Frau, noch hin geführt hatte. Doch es sollte auf lange Sicht einfach nicht sein und so haben sie sich vor allem zugunsten ihrer gemeinsamen Tochter arrangiert, sie für deren Erziehung ihr Landhaus und dazu eine gute Abfindung erhalten. Ihren Mädchennamen hat sie erst kürzlich, mit dem Erreichen des 17. Lebensjahres ihrer Tochter, wieder angenommen, da es vieles Organisatorische in der Zeit bis zu ihrer Volljährigkeit enorm vereinfachte. Sie sind nicht in einem Rosenkrieg auseinander, haben aber nur noch selten Kontakt.
Children: Tochter: Emerald Eppstein, 18 Jahre, Schein-Reinblut, Slytherin, Volontärin beim Tagespropheten
18 Jahre ist das einstige, noch so kleine Mädchen mit den großen, dunklen Rehaugen und dem Haar wie Ebenholz, das sich langsam zur jungen, hübschen Frau gemausert hat, nun alt und damit inzwischen sogar seit knapp über einem Jahr vor dem magischen Gesetz volljährig. Und auch, wenn er sie bis vor Kurzem nur selten selbst in den Ferien gesehen hatte, muss er doch sagen, dass sie sich ganz zu seinem Stolz entwickelt hat. Eine strebsame Slytherin durch und durch mit guten Manieren – auch, wenn er es nicht gut heißen kann, dass sie immer zu Dad kommt, wenn Mum vorher 'nein' gesagt hat – das nämlich hat sich selbst durch die Trennung bis zum heutigen Tage nicht geändert, weiß sie leider nur zu gut, wie sie ihren Vater um den Finger wickeln kann (hat er jemals eine manipulative Art gleichzeitig so geliebt, wie gehasst wie hier?). Sie ist sein deutlicher Schwachpunkt, bei dem er wirklich konsequenter sein muss – aber wer kann seinem ganzen Stolz auch schon Wünsche abschlagen, solange sie noch klein und erfüllbar sind?
Seit Kurzem hat auch Emerald die Schullaufbahn erfolgreich gemeistert und testet zur Zeit ihr Engagement als Volontärin beim Tagespropheten. Etwas, das ihrem Vater mehr als Recht ist, steht sie damit nämlich doch ganz nebenher unter dem wachsamen Blick seines guten Freundes und gleichsam ihres Patenonkels Alexander Lecter.
"To be honest: We're all completely mad here. I think we all would need a therapist. Especially Harry Potter and Dumbledore. But enough of them - lie down on our couch and tell us something about your crazy habits."
Character: Wer im Angesicht des konservativen 51-jährigen Magiers mit dem durchdringenden Blick schwarzbrauner Augen eine unkomplizierte Persönlichkeit erwartet, wird schnell eines besseren belehrt.
Er ist ein Mensch im Zwiespalt, beruflich wie privat - unter dem Deckmantel der meisterlichen Selbstbeherrschung, einer gewissen, autoritären Ausstrahlung und und dem Anschein emotionaler Unterkühlung. Allem voran hat er ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Er ist charakterstark und gefestigt, weiß um seine Kompetenzen und kennt seinen Wert – das genügt ihm. Er muss sich niemandem gegenüber beweisen oder mit Erfolgen prahlen. Dem geneigten Betrachter wird es ohnehin bereits aufgefallen sein, dass mit seinem neuen Status als amtierender Vize-Zaubereiminister spätestens auch ein gewisser, unvermeidlicher Bekanntheitsgrad folgte und das spricht vielleicht sogar mehr für sich, als ihm selbst unbedingt lieb ist, wenn er das auch nicht ausspräche. Dem durchaus egozentrischen Weltbild gegenüber steht die Neigung zur Introvertiertheit, so dass er es lieber meidet, höchstselbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Wer möchte auch schon selbst als politische Zielscheibe fungieren? Nicht nur aus dem Gesichtspunkt respektiert er Pilgrim als von den magischen Bürgern gewählten Vorgesetzten und Verhandlungspartner, als den Entscheidungsträger der Öffentlichkeit und dessen Person als das Gesicht, welches das Volk repräsentiert. Er selbst hingegen liebt ebenso die Herausforderung, die diese neue Position mit sich bringt, wie jedoch auch, im Hintergrund zu agieren und lieber von dort aus die Fäden zu ziehen. Socializen gut und schön, aber Menschenansammlungen sind – er würde es nicht zugeben – ihm ein Graus, wenn ein wohl notwendiges Übel zugleich, dem er nur liebend gern entgehen würde. Aus dem Hintergrund heraus hat er den besten Blick auf andere, wie auch das Gesamte, doch nicht immer scheint das möglich, also wandert er auf einem schmalen Grat - denn die persönliche Devise 'ganz oder gar nicht' fordert eben auch Opfer, die dem eigenen, hohen Anspruch an sich selbst geschuldet sind. Aus seiner Sicht ist das jedenfalls geradlinig und er würde definitiv von sich behaupten, zu wissen, was er will – wenn es sein muss, eben auch mit dessen unvermeidlichen Konsequenzen.

Beruflicher Erfolg liegt in seinem Hauptfokus und dementsprechenden Stellenwert hat eben dieser in seinem Leben eingenommen. Was er sich vorgenommen hatte, hatte er bislang durch Zielstrebigkeit, Wissen und verschiedenste Fachkompetenzen erreicht, denn er ist ehrgeizig, durchaus geduldig, kennt seine Schwächen, aber weiß auch ebenso die Stärken und Schwächen der anderen für sich zu nutzen. Er ist ein guter Taktiker, clever, entschlossen und durchaus manipulativ. Manchmal heiligt der Zweck einfach die Mittel, solange man sie nur nicht an die große Glocke hängt. Dabei zeigt er sich durchaus durchdacht und hartnäckig, intuitive Entscheidungen in beruflicher Hinsicht findet man bei ihm höchst selten. Davon ab zeigt er sich diszipliniert und beweist starke Nerven. Er ist ein analytischer Beobachter, wortgewandt, spitzfindig und nicht selten auch zynisch. Furcht davor, auszusprechen, was er denkt, wenn es von Nöten ist, hegt er selten, was ihm wiederum den Ruf von fehlender Rücksicht, Mitleidlosigkeit, Selbstgefälligkeit und Arroganz einbringt. Und ganz ehrlich.. gelogen ist das nicht. Trotzdem heißt das nun nicht, aus der Rolle zu fallen, für so etwas hat er nämlich wiederum kaum Verständnis. Kontrollverlust verurteilt er. Ein feines, unterkühltes Lächeln sagt manchmal ohnehin mehr als tausend Worte es könnten und vielleicht sollte man sich gerade dann in Acht nehmen.

Er ist wahrer Liebhaber dessen, gegeneinander auszuspielen und trotzdem zeitgleich die eigene, weiße Weste nicht zu beflecken. Subtiler Machtkampf mit Untergebenen gefällig? Oh ja, bitte, wenn man es denn heraufbeschwört. Wozu hat man schließlich ein Netzwerk von Kontakten? Die eine oder andere interne Versetzung ging gerüchteweise bereits in Vergangenheit auf sein Konto, aber.. Verluste hat man wohl so oder so einzustreichen und Nachsicht zeugt für ihn gerade in solchen Belangen von fehlender Stärke und Durchsetzungskraft – mit der er durchaus bereits brillierte und Exempel statuiert hat. Skrupel? Oh nein, selbst Schuld, wer meint, sich im niederen Amt über seine Autorität hinwegsetzen zu können. Ob er sich damit Freunde macht? Ganz einfach ist das sicher nicht zu beantworten.

Zacharias ist vor allem Individualist. Doch unter der Schale seines Stolzes, wie auch der unnahbaren Selbstbeherrschung trägt er durchaus Eigenschaften, die er nicht jedermann gegenüber zeigt, zumal er sich selbst noch immer für die beste Gesellschaft hält und das Alleinsein gern und nicht selten, wahlweise mit einem Glas gutem Bourbon oder auch einer Zigarre genießt. Das scheint der perfekte Ausgleich nach arbeitsamen Tagen, so dass er eine gewisse, private Zurückgezogenheit ziemlich oft dem Wunsch nach Gesellschaft vorzieht und sie wirklich exzessiv lange zelebrieren kann.
Er lässt sich zudem nicht gern von anderen in die Karten schauen. Lernt man ihn jedoch besser kennen, könnte man überrascht sein, dass er sich als durchaus sehr aufmerksamer, tiefgründiger Zeitgenosse erweisen kann. Er liebt es, gute (auch gesellschaftskritische) Konversationen zu führen, hier und da wirklich soliden, oft und zu gern sogar unerwartet derben Humor zu zeigen oder seinen durchaus vorhandenen Charme spielen zu lassen. Er hat eine durchaus sensible Seite und wenn er will, kann er sich als hilfsbereit zeigen, wenn es ihm persönlich wichtig ist – oder auch, wenn es ihm selbst ebenso einen Vorteil bringt. Gern sieht er hierin ein Spiel – und er liebt es, es zu spielen – jedoch mit Stil. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere, oder? Er merkt sich noch so winzig kleine Gefälligkeiten gut und beweist sich im Gegenzug als seinen wohlgesonnenen Kontakten gegenüber loyal. Ebenso kann er sich durchaus auch als warmherzig, sehr wohl mitfühlend und gönnerhaft erweisen, zuvorkommend, wie auch ein Motivator für andere Menschen sein. Er liebt schöne Dinge – zu leicht dürfen sie aber nicht zu haben sein. In einigen Dingen, beruflich wie privat, zeigt er sich äußerst leidenschaftlich – doch Achtung, dieser Mann kann durchaus ebenso sehr besitzergreifend sein. Alle Geduld hat schließlich auch einmal ein Ende, besonders dann, wenn er der Ansicht ist, es gehöre ihm. Und 'es' kann fraglos vieles sein, materiell wie immateriell. Auch, wenn er sich in noch so gute Umgangsformen hüllt, sollte man seine unnachgiebige wie strenge Art, wie auch die ausgeprägte Affinität zum Reiz des Spiels lieber nicht unterschätzen. Und er wird seiner Ansicht nach gewinnen. Leider nämlich neigt er auch dazu, sich selbst Kleinigkeiten, gut wie schlecht, äußerst gut zu merken und dazu, nachtragend und dabei nicht sonderlich gnädig zu sein.

A propos Gnade.. Auch zur Zeit noch für sich behält er, dass er in seiner Ansicht durchaus konservativ eingestellt ist, was nicht nur die Befürwortung und Einhaltung alter, magischer Werte, Normen und Traditionen der magischen Gesellschaft einschließt. Die magische Welt besitzt seiner Ansicht nach ein Mehrklassensystem aus Reinblütern und jenen verunreinigten Blutes und auch, wenn er sich diesbezüglich dazu aus vornehmlich strategischen Gründen (noch) bedeckt hält, kommt er nicht umhin, diese Ansicht der Reinblutideologie, der sogar aktiven Reinhaltung durchaus zu teilen. Nicht verwunderlich also, dass er selbst zwar nicht den Todessern angehört, jedoch der eine oder andere Todesser zu seinen näheren geschäftlichen Kontakten, oder sogar persönlichem Freundeskreis zählt, denen er unter Umständen wiederum nicht abgeneigt ist, den einen oder anderen Gefallen zu erweisen, so weit es in seiner Macht steht – und ganz ehrlich – der Kompetenzbereich dieser Macht ist hierbei seit nicht allzu langer Zeit deutlich gestiegen. Sympathisiert er also mit dieser Seite? Nun, es wäre töricht, das aktuell offen zuzugeben. Doch die Zeit scheint bereits im Wandel - und ihm deutlich zuzuspielen..


Wusstest du schon, dass...

...er sich erst im höheren Alter gewünscht hätte, dem damaligen Fach Astronomie mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden?
...seine Lieblingsfarbe nachtdunkles blau ist?
… die Welt durchaus nicht für selbstverständlich nimmt und auch heute noch angemessen Vorsicht walten lässt?
…er sich, wenn es wichtig ist, am liebsten Notizen von Hand macht, aller magischen Hilfsmittel zum Trotz?
...ein guter Tänzer ist und es auch auf manchen kleinen, wie auch größeren Events regelrecht zelebrieren kann? (Und das nicht nur, weil sich die Welt um ihn dabei wunderbar ausblenden lässt)
...es durchaus schätzt, wenn Menschen ungeachtet ihres Alters etwas auf dem Kasten haben und nicht nur schmückendes Beiwerk sind?
...einen kleinen Faible für deutlich jüngere Damen hat – wenn sie ihn denn beeindrucken können?

Likes:
Dislikes:
"Okay now that we've left your character behind - let's go deeper into your psyche where the real madness lies. You know stuff like dreaming about Umbridge being a stripper or having a secret crush on Hagrid..."
Dementor: Die schlimmste seiner Erinnerungen liegt glücklicherweise auch verdammt lang zurück – wenn er auch zugeben muss, dass sie ihn maßgeblich geformt hat. Wie konnte er als noch kleiner Junge mit Eintritt in die Privatschule davon ausgehen, dass die Welt nur auf ihn gewartet hatte, einfach, so wie er war, ohne jede Gegenleistung, ohne etwas dafür zu tun? Er würde seiner Mutter keinen Vorwurf machen, ihn damals so verhätschelt zu haben und alles böse der Welt weit von ihm fort zu halten, doch Kinder untereinander können grausam sein – und so ist die schlimmste Erinnerung des heute gestandenen Mannes, gedemütigt, zitternd und verlassen im eigenen Blut und Erbrochenen auf dem eiskalten, schmutzigen Boden der damaligen Jungentoilette zu liegen, nachdem er von mehreren, größeren Muggeljungs festgehalten, verhöhnt und kräftig verprügelt wurde.
Boggart: Glücklicherweise ist ihm bis heute eine Begegnung mit einem Irrwicht erspart geblieben, weshalb er nicht mit absoluter Sicherheit sagen könnte, ob ihn die Vergangenheit noch einmal einholen würde und er sich somit in den Kern seines Kindheitstraumas, einen wütenden Mob schlagkräftiger Jugendlicher verwandeln würde - oder an den Dächerrand eines Muggel-Hochhauses, an dessen Schwelle er sich befände.
Patronus: Da er es in seiner beruflichen Laufbahn niemals benötigt hatte, ist Zacharias nicht in der Lage, einen gestaltlichen Patronus zu beschwören – und da er Tieren jeder Art ohnehin nicht sonderlich zugeneigt ist, hatte er auch nie über eine mögliche Form nachgedacht.
Mirror of Erised: Zacharias würde sich aktuell alleine mit einem exzellenten Bourbon und einer Zigarre zufrieden über seine gefestigte, sehr erfolgreiche Position sinnierend sehen – sowohl politisch als auch beruflich.
Amortentia: Der starke Liebestrank würde für ihn zweifelsfrei nach Zedern-, Sandelholz, Bourbon & herber Mandel riechen und von angenehm goldbräunlich durchwirkter Farbgebung sein, ungefähr ähnlich wie ein guter Whisky.
"I really do hate history of magic. But we can't leave out that part - so bore me with your 'magical history'."
Timeline: Frühe Kindheit
Zu behaupten, der kleine Junge, der im November 1945 im Familiensitz der Eppsteins das Licht der Welt erblickte, wäre kein Wunschkind gewesen, wäre absolut gelogen. Schon lang sah gerade seine Mutter die Erfüllung ihres Lebens in einer Familie und endlich war der erste, jedoch leider wohl auch einzige Grundstein dazu gelegt. Komplikationen nämlich verhinderten eine weitere Schwangerschaft, Adoption kam nicht infrage und so sollte Zacharias der einzige Nachfolge der nun kleinen, jedoch sehr wohlhabenden Familie sein. Was sich nun nach einem wahren Traum anhört, kann jedoch auch schnell das gewisse etwas zu viel sein – so bekam der Junge alle nur erdenkliche Fürsorge und Mutterliebe ab, die ihn nicht nur verhätschelte, sondern manchmal damit regelrecht erdrückte. Konflikte zu lösen und Werte, materiell wie auch zwischenmenschlich, schätzen zu lernen war nämlich schier unmöglich, wenn es gar nicht erst die Gelegenheit dazu gab.

Schulzeit und erstes, magisches Ereignis
Genau das sollte sich erst mit der Schulzeit des Jungen einstellen und ebendies stellte ihn nicht nur vor ein regelrechtes Trauma, sondern auch vor eine harte Lernaufgabe. Nicht vorhandene Schlüsselkompetenzen musste der noch sehr junge Mann, der bislang sorgsam vor den Problemen der Welt fern gehalten wurde, hier erlernen und das erforderte vermutlich zuerst einen tiefen Fall. Kaum erwähnenswert also, dass vor allem das erste Jahr auf der privaten Schule ein durchaus hartes für ihn war, in dem er seine noch sehr unausgereifte, aber bisher prägende Lebenseinstellung im Umgang mit anderen Menschen, gerade gleichaltrigen, zu denen er bislang kaum bis gar keinen Kontakt gehegt hatte, komplett überdenken und umkrempeln musste. Motivation durch Entsetzen und Lernen durch Schmerz hieß es wohl, aber er war entschlossen, mit dieser immensen Herausforderung einen Weg zu finden, sich durchzubeißen, auch, wenn das gerade in der ersten Zeit sehr viele Magenschmerzen für ihn bedeutete. Er musste lernen, zu denken wie die anderen, mehr noch, immer einen Schritt voraus zu sein und ebenso, die Ellenbogen auszufahren, was ihn als eher schmächtigen Jungen, der vielen körperlich überlegenen nicht unbedingt etwas entgegen zu setzen hatte, auf eine ganz andere Ebene dieser Taktik führen sollte. Er brauchte Freundschaften und Kontakte – und zwar die richtigen.
In dieser harten Zeit, mit gerade einmal 8 Jahren, stellte sich auch sein erstes, magisches Ereignis ein – was ihn insgeheim ungemein erleichterte, denn es bedeutete, der harten Welt der Muggel mit dem Brief aus Hogwarts, einer in seiner Vorstellung besseren Welt, zu entkommen. Es war nur noch eine Frage der Zeit.

Zeit auf Hogwarts
Endlich, zu seinem 11. Geburtstag, kam der Brief aus Hogwarts. Und die folgende Zeit dort, ab dem nächsten Sommer, war in vielerlei Hinsicht ein Abenteuer. Niemals zuvor war er dem Elternhaus so lange fort, wie er es hier wäre, doch er empfand es nicht als Hürde, im Gegenteil. Und diesmal würde er von vornherein alles richtig machen. Die harte Schule der Muggelwelt anstelle von Privatunterricht, die der Entscheidung seines Vaters zuzuschreiben war, hatte ihn vorbereitet und nun würde er es zu seinem Vorteil zu nutzen wissen. Er wurde nach Slytherin eingeteilt und genau das schien die perfekte Wahl. Schnell fand er eine Hand voll Mitschüler, die er später sogar als echte Freunde wähnte und sog begierig die magischen Inhalte der Unterrichtsstunden auf – abgesehen der Besenflugstunden, die er aufgrund seiner damals schon vorhandenen Höhenangst gerade so mit Ach und Krach (und sicher auch einer guten Portion Nachsicht und Wohlwollen seiner Lehrerin) bestanden hatte. Welch Glück, dass dieses Drama auch nur das erste Schuljahr lang währte. Quidditch würde er, falls überhaupt, nur vom sicheren Boden aus verfolgen. Viel eher legte er in den kommenden Jahren den Fokus auf viele praktisch anzuwendenden Zauber, aber auch vieles an Geschichte und drumherum, was die magische Welt anbelangte. Schon damals stand für ihn fest, dass er einmal beruflich in dieser Welt bleiben würde. Keinesfalls wollte er zurück zu den Muggeln, bei und mit denen er so einschneidend schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Hier aber, in der Zaubererwelt, fühlte er sich gut aufgehoben, wertgeschätzt und sicher.
Es bleibt zu erwähnen, dass er ein wirklich vorzeigbarer Schüler war, seine UTZ gut gemeistert hatte, genügend Ehrgeiz zeigte und doch auch mit Wehmut im Herzen das letzte Jahr antrat. Ein Teil von ihm wollte diesen sicheren Hafen gar nicht verlassen, aber vielleicht war es andererseits daher kaum verwunderlich, dass er dann wenigstens schon den nächsten ansteuerte und sich schon in den Herbstferien des letzten Schuljahres um einen Ausbildungsplatz einer magischen Institution gekümmert hatte – was wäre da geeigneter als das Ministerium selbst?

Ausbildung im Zaubereiministerium und interne berufliche Umorientierung
Seiner Vorliebe zu praktischen Zaubern und kreativem, cleveren Denken war wohl diese Wahl seiner beruflichen Karriere zu verdanken, auch, wenn Zacharias sich eingestehen musste, dass er sich die Arbeit beim magischen Unfallumkehr-Kommando gänzlich anders vorgestellt hatte. Spannender vielleicht aus seiner Sicht, weniger bürokratisch. Er konnte nicht einmal sagen, ob das nun wirklich schlecht war, jedoch Grund genug, um noch in der Ausbildung durch eine glückliche Fügung hin zu Stockwerk 5 gewechselt haben zu dürfen. Über einen Fall, der über die Grenzen Großbritanniens hinaus ging, kam er zufällig in Kontakt mit der Abteilung für internationale, magische Zusammenarbeit und seinem inneren Drang entsprechend, neugierig, ehrgeizig und offen für Neues zu sein, war es vornehmlich zu verdanken, dass er dorthin wechselte. Der Rest ist Geschichte: so war es kaum verwunderlich, dass er über den Umweg über das Kontaktbüro der internationalen, magischen Zauberervereinigung schließlich nicht nur Mitarbeiter des internationalen Büros für magisches Recht wurde, sondern es nach einigen Jahren gewissenhafter Arbeit sogar hinauf zur Büroleitung geschafft hatte. Ob der Beginn des ersten Zaubererkrieges den Weg dorthin getrübt hatte? Nunja, das käme wohl ganz auf den Blickwinkel an.

Erster Zaubererkrieg
Währenddessen verdüsterten sich zwar nämlich die Wolken um die magische Welt – dies jedenfalls schien lediglich für diejenigen Hexen und Zauberer zu gelten, die nicht reinen, magischen Blutes waren, wie auch denen, die diese liberale Haltung im Umgang mit Muggeln und muggelgeborenen Hexen und Zauberern mit befürworteten. Eine gewisse, teils sogar bewundernde Ehrfurcht der Gruppierung, die dem strikt entgegenzuwirken begann, konnte er sich beileibe nicht absprechen, auch, wenn er es nicht gewagt hätte, es öffentlich laut auszusprechen. Auch, wenn sich die politischen Ziele erst nach und nach heraus kristallisierten und vornehmlich Angst und Schrecken verbreiteten, nun.. mochte er sich da selbst sicher gefühlt haben? Es mochte ihm vielleicht äußerst zugespielt haben, dass manche Anhänger des dunklen Lords keine Unbekannten für ihn waren.. und davon wiederum der eine oder andere sogar ein geschätzter Kollege hier im Ministerium war. Auch hierüber hüllte er sich gegenüber all jenen, die nicht selbst eingeweiht waren, in Schweigen. Schweigen nämlich war doch das oft zu recht erwähnte, bekannte Gold. Und das wiederum führte zu so manchen Privilegien, von denen er sich sicher nicht frei gesprochen hatte, sie gut für sich selbst zu nutzen zu wissen.

Wie sonst ließe sich hinreichend erklären, dass er in eben dieser Zeit des Krieges, 1979, seine damalige, große Liebe Devora Fenolla geehelicht hätte, hätte er sich und seine Liebsten nicht dennoch in relativer Sicherheit gewusst? Wäre er im gleichen Jahr noch stolzer Vater geworden, hätte die potenzielle Angst, die nächsten Anschlagsopfer zu werden, im Nacken gesessen? Wohl kaum – und hier spielte ihm ein gewisser Informationsfluss seitens sorgsam erwählter Kontakte zu. Im Gegenzug? Hatte er dafür gesorgt, dass das Ausmaß internationalen Interesses auf ein für ihn mögliches Minimum dezimiert würde, ohne, dass es auf seine Handschrift zurückzuführen wäre. Das alles natürlich rein im Interesse des Ministeriums selbst, verstand sich.. Er wäre schließlich mitnichten darauf aus, dem Ministerium und dessen Ansehen, national wie darüber hinaus, zu schaden. Im Gegenteil – auch in Krisenzeiten sollte es standhaft und souverän dastehen. Wie eine Institution, die eine Krise meistert, nicht eine, die mit eingekniffenem Schwanz um Hilfe von außen bettelt.

Ende des Krieges, Beförderung & Ende einer Ehe
1981 jedoch schien der Lord besiegt, dessen Anhänger verschwanden von der Bildfläche, wurden angeklagt oder hüllten sich in Schweigen. Ruhigere Zeiten brachen an. Anders wäre es auch zu schön gewesen, doch statt darüber zu lamentieren, fokussierte er sich auf die für ihn wesentlichen Dinge, die eigene, kleine Familie, wie auch die Arbeit, die doch weiterging. Und das sollte belohnt werden. 1985 übernahm er die Büroleitung, was eine Mehrarbeit, wie auch persönliche, kleine Umstrukturierung bedeutete. Gravierend genug, dass es privat Auswirkungen zeigte. Überstunden und mehr Meetings im Ausland statt mehr Quality Time mit der Familie und zu allem Überfluss war er immer schon der Typ Mensch, der mit wachsendem Stress und neuen Herausforderungen auch ebenso mehr Zeit für sich ganz allein einberäumte – so dass seine Ehe 1988 unwillkürlich nach nicht ganz 9 Jahren in die Brüche ging. Wundervoll, immerhin bedeutete das wiederum, noch mehr Zeit für die Arbeit erübrigen zu können. Und auch, wenn das zynisch klingen mochte: Gänzlich unglücklich stimmte ihn das wiederum nicht. Und nur, um völlig sicher zu gehen, rang er der guten Devora im Tausch für ein wirklich großzügiges Übereinkommen einen unbrechbaren Schwur ab, der verhindern sollte, dass sie öffentlich schlecht über ihn spräche und ihm damit möglicherweise die berufliche Zukunft hätte verbauen können.

Der Anbruch des zweiten Krieges
Die scheinbare Idylle der nun mehr und mehr liberal eingestellten, magischen Welt sollte erst wieder 1995 getrübt werden. Ein Massenausbruch von Todessern gelang und kurz darauf folgte ein Angriff auf das beschauliche Dorf Hogsmeade. Nicht viel später, 1996, wurde das Ministerium selbst angegriffen, wenig später die wichtigste, staatliche Heilinstitution, das St. Mungos, und spätestens da war jedem klar, dass ER zurück war. Deutliche Statements wurden unter Todesserhand gegen das aktuelle Regime gesetzt und damit einher blutige Exempel statuiert. Die Unbeholfenheit des gerade erst gewählten, neuen Machthabers, Kettleburn, vor Augen geführt, die vermeintlich harte Verbotspolitik in ihren Grundfesten erschüttert, ehe es den Anhängern des Lords sogar mit scheinbarer Leichtigkeit gelang, sogar den Minister selbst endgültig aus dem Weg zu räumen. Der Tagesprophet wurde intern umstrukturiert, ein alter Freund und Weggefährte, der seit einigen Jahren bereits den Chefposten bekleidete, konnte endlich rechtmäßigen Einfluss auf die Berichterstattung nehmen - sehr zugunsten der Ideologie, Stück für Stück. Konnte Zacharias indes sagen, dass es ihn erschütterte? Ganz sicher nicht. Im Gegenteil – die Hoffnung, damit endlich weiterführen zu können, was 1981 viel zu abrupt beendet wurde, wurde wieder erweckt – auch, wenn er selbst gut daran tat, das vorerst noch für sich zu behalten. Der Weg schien sich indes allmählich immer ein Stückchen weiter zu ebnen und es war ohnehin klar, dass es im Krieg immer auch den Weg über unbescholtene Seelen nehmen würde. Das war einfach.. ein hinzunehmendes Bauernopfer, solange es nicht die eigenen Reihen betraf.

Radd Pilgrim, damals selbst einmal Auror, wurde indes vom Vizeminister zum amtierenden Zaubereiminister Großbritanniens gewählt und er selbst, der damit in den Stand des Vize erhoben wurde, musste zugeben, es ungeheuer interessant zu finden, nun sogar eine möglicherweise noch sehr bedeutende Rolle in dem Spiel eingenommen zu haben. Bedauerlicherweise nämlich musste er an der Spitze herausfinden, dass das Gesicht der Öffentlichkeit in Form von Pilgrim nicht ganz so gefällig ihrer eigenen Seite gegenüber stand, wie Zacharias bisher gehofft haben mochte. Möglicherweise als Ex-Auror nicht gänzlich zu verdenken. Andererseits wiederum kaum verwunderlich, diesen kleinen Schönheitsfehler in jüngster Vergangenheit doch bereits behoben zu haben. Den Minister in eine Falle zu locken, um dem Lord höchstselbst zu ermöglichen, einen Imperius zu wirken? Den Todessern indes heimlich, still und unbemerkt die Tür ins Regime offen zu halten? Kam schließlich auch Zacharias selbst alles andere als ungelegen, um ehrlich zu sein. Sie müssen es nur weiterhin klug anstellen, bis alle Spielsteine an ihrem Zielort platziert sein würden, um die Regierung von innen heraus stürzen zu können - und vielleicht damit einen neuen Krieg zu forcieren. Aber wenn es doch den eigenen Zielen, Wünschen und Wertvorstellungen nützte? Solange sich die Schlinge dabei weder um den eigenen Hals, noch den seiner engsten Vertrauten legt, sieht er darin keinen Nachteil.
"Let's pretend that I've stolen your silly polyjuice potion - I wanna know who you truly are."
Name: Vince
Birthday & Age: 14.06.1985
Contacts: Habt ihr schon
Other Faces: -
"All these great guys have their own places - you know, Dumbledore has his headmaster office, the minister has the ministry.. and the admins have this little part of your profile."
Face: Alan Cumming
Quellen: Bildquelle für die Sets ist meine DVD-Sammlung.
Passing on? Darf bei Bedarf weitergegeben werden, Stecki müsste aber neu getippt werden
Housepoints: einmal bitte für die Todesser
OTM-Bild: https://abload.de/img/zachotmblkp4.jpg
Another: Immernoch keine schlafende Stephi wecken, bitteschön - besonders nicht, wenn sie gerade ihre Augen schont!


Gehe zu: