P E R S Ö N L I C H E S
Name: » Mirren Felicia Mulciber
Geburtstag » 20.09.1976
Wohnort » Mirrens hoher Drang nach Autonomie verbot ihr mehr Geld von ihren Eltern anzunehmen als nötig, lächerlich also eigentlich, dass sie sich dafür Geld von ihren Großeltern holte. Die innere Ruhelosigkeit spiegelt sich derzeit in ihren häufigen Umzügen wider, momentan bewohnt sie ein kleines aber feines Appartement außerhalb von London. Nur zu gern würde sie in Irland leben, hat einen besonderen Gefallen an Dublin gefunden. Da sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine weiten Strecken apparieren soll war der Umzug zurück in heimatliche Nähe unabdingbar.
Schule & Arbeit » Hogwarts # Gryffindor
Von Haus aus mit glücklicherweise genügend Grips ausgestattet, sodass es Mirren nicht besonders schwer fiel gut durch die Schulzeit zu kommen. Im Haus der Löwen erfreute sie sich nach einer Eingewöhnungszeit besonderer Beliebtheit, fand dutzende Freunde und hielt diese über die Jahre dort beständig bei. Ebenso war sie ab ihrem dritten Schuljahr Teil der Quidditchmannschaft.
Ihren Abschluss machte sie mit folgenden Ergebnissen:
Arithmantik: Annehmbar
Verteidigung gegen die dunklen Künste: Annehmbar
Muggelkunde: Ohnegleichen
Geschichte der Zauberei: Erwartungen übertroffen
Zauberkunst: Erwartungen übertroffen
Im Quidditch sah sie zunächst auch ihre Zukunft und hätte ihre Gesundheit ihr nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht, wäre sie heute vermutlich eine Spielerin für Pride of Portree. So jedoch ist Mirren leider noch sehr orientierungslos, würde sich gern in der Politik engagieren um einen Unterschied zu bewirken, doch wo anfangen? Bis sie das für sich geregelt hat unterstützen ihre Großeltern sie finanziell, ebenfalls ein Dorn im Auge ihrer Mutter, die ihre Tochter dahingehend gern selbstständiger und fokussierter sehen würde.
Blutstatus & Gesinnung » defektes Reinblut mit gutem Herzen
Dass Mirren von ihrem leiblichen Vater vor allem die marode Gesundheit erbte, eine Schande. Zwar ist sie nicht dem Tode geweiht, aber Verletzungen heilen bei ihr deutlich langsamer, sie ist anfälliger für Krankheiten und zersplinterte beim Apparieren bereits zwei Mal, sodass man ihr davon abriet weite Distanzen so zu überwinden. So frustrierend, so beschämend.
A L L G E M E I N E S
Zauberstab » Holunder # 9,5 Zoll # Einhornhaar
Patronus » Mirren kann noch keinen gestalteichen Patronus erzeugen, ist aber motiviert den Zauber zeitnah zu lernen. Vermutlich würde er die Form eines Vollblutpferdes annehmen. Positive Erinnerungen gibt es im Leben der Mulciber zur Genüge, die stärkste dürfte aber definitiv die an ihr erstes Quidditchspiel sein. Für die Leistungen die sie dort damals erbrachte hatte man sie in den Himmel gelobt.
Spiegel Nerhegeb » Einfache Angelegenheit, Mirren würde sich als Kapitänin der britischen Quidditchnationalmannschaft sehen. Natürlich mit dem Pokal in der Hand.
Dementor » Mirren befindet sich in der glücklichen Lage bislang keine wirklich schlimmen Erfahrungen gemacht zu haben, sodass ein Dementor sich bei ihr primär an den Erinnerungen bedienen würde, die mit dem Ende ihrer sehr kurzen Quidditchkarriere zu tun haben oder der Streit zwischen ihren Eltern und Großeltern, selten erlebte sie ihre Mutter so dermaßen außer sich und verzweifelt.
Irrwicht » Mirren würde es ihm niemals sagen weil es vermutlich sein Herz brechen würde, aber ein Irrwicht würde ihr gegenüber die Form ihres Stiefvaters annehmen. Aurelius Smethwyck, der ihr sagte, dass sie nie seine Tochter war und er sie nie geliebt habe.
Amortentia» Niemals würde Mirren zugeben wonach der Trank für sie wirklich riecht, denn statt den altbekannten Düften wie Sommerregen, frisch gewaschener Wäsche, Zimt oder Ähnlichem riecht der Trank bei ihr nach dem
Fell eines nassen Hundes, dann nach Röstzwiebeln und angebranntem Popcorn. Alles drei Gerüche die sie mit ihrer vertrauten Heimat verbindet und an denen so viele wunderschöne, wertvolle Erinnerungen hängen. Was sie leider nicht verschleiern könnte wäre die Farbe des Trankes, denn dass der Trank ausgerechnet bei ihr Grellorange wird? Warum? Die einzige Farbe die sie partout nicht leiden kann, sie lässt sich nämlich nicht im Geringsten mit ihrem Hautton kombinieren.
F A M I L I E
Leiblicher Vater # Ascan Mulciber (mit 24 Jahren verstorben)
Ascan starb wenige Wochen vor Mirrens Geburt, sodass sich Vater und Tochter nie kennenlernten. Alles was Mirren über ihren Vater weiß sind Erzählungen, Eindrücke aus zweiter Hand. Ihre marode Gesundheit hat sie aller Wahrscheinlichkeit nach von ihm geerbt, diese namenlose Krankheit, die ihr nicht nur den Vater nahm sondern auch den Traum der Quidditchkarriere zerstörte. Kann man jemanden vermissen den man nie kannte? Es fühlt sich manchmal zumindest so an, auch wenn Aurelius die Position des Vaters so hervorragend besetzt. Dennoch bleibt das große Fragezeichen wer Ascan nun wirklich war, denn auch bei jeder Erzählung über ihn fehlt es Mirren, sich niemals ein eigenes Bild machen zu können.
Mutter # Lenore Mulciber-Smethwyck (43 Jahre, arbeitet in der Mysteriumsabteilung)
Ist Mirren ein Mutterkind? Nein. Definitiv nicht. Das Verhältnis ist nicht schlecht oder negativ behaftet, aber die kritische Auseinandersetzung mit sich selbst trägt Mirren zuletzt oft über ihre Mutter aus. Dass sie in jüngster Vergangenheit dazu übergegangen ist ihre Mutter beim Vornamen zu nennen nervt diese sichtlich, genau das worauf Mirren aus ist. Auf dem Weg zur Selbstfindung muss ihre Mutter wohl am meisten aushalten, ist sie immerhin der sicherste Hafen den Mirren in der stürmischen See ansteuern kann.
Stiefvater # Aurelius Smethwyck (45 Jahre, Lehrer für Muggelkunde in Hogwarts)
Gibt es etwas das Aurelius falsch machen kann? Nein, nicht für Mirren. Nicht nur, dass er mit so viel Geduld ausgestattet ist, dass er die Zickereien seiner Stieftochter gut aushalten kann; Mirren hat ihn gedanklich auf ein Podest gestellt, an das nichts und niemand heran kommt. Dass er da war und sich um sie sorgte als ihr eigener Vater weg war rechnet sie ihm extrem hoch an, ebenso, dass er nie einen Unterschied machte zwischen seinen leiblichen Kindern und eben Asriel und Mirren. Während Mirren oft Streit und Provokation mit ihrer Mutter sucht benimmt sie sich Aurelius gegenüber in der Regel engelsgleich. Aus Überzeugung und um ihrer Mutter noch einen Stich zu versetzen.
Großeltern #
Phineas & Mallory Van Halen (beide 67 Jahre und Rentner)
Alcott & Felicia Mulciber (beide 71 Jahre und Rentner)
Während es zu den Großeltern mütterlicherseits keinen beständigen Kontakt gibt, so wurde den Großeltern Mulciber früh ein Recht eingeräumt zu Mirren und Asriel Kontakt zu halten. Überdauert hat diese Beziehung nur seitens Mirren, die bei den Mulcibern auch seit jeher ein eigenes Zimmer hat. Mit dem Älterwerden nutzte sie dies oft als Zufluchtsort wenn sie daheim in Konflikte geriet, später - man kann es nicht anders sagen - nutzte sie die Zugewandtheit ihrer Großeltern finanziell durchaus aus. Das bedeutet nicht, dass Mirren sich nur deswegen oft in ihre Richtung orientiert, aber das Angebot sie mit Geld zu unterstützen nahm Mirren gern an.
Bruder # Asriel Mulciber (22 Jahre, arbeitet im Ministerium)
Geschwister, Freunde, Komplizen. Obwohl sich Mirren nicht an die Zeit erinnern kann bevor ihre Mutter zum zweiten Mal verheiratet war meint sie heutzutage dennoch oft, dass Asriel und sie durch diese Phase besonders verbunden sind. Besonderer eben als es mit den jüngeren Geschwistern der Fall ist. Charakterlich könnten sie wohl kaum weiter auseinander gehen, was aber selten ein Streitpunkt ist sondern sich in der Regel ergänzt. Asriel ist wohl die einzige Person der Familie, der sich Mirren in jeder Hinsicht offen und ehrlich zeigt. Vielleicht manchmal sogar zu sehr für Asriels Geschmack, immerhin ist Mirren absolut schambefreit und hält mit nur sehr wenigen Informationen hinter dem Berg.
Bruder & Schwester & Schwester # Theodore (18), Elizabeth (18) & Beatrice Smethwyck (10)
Dass Ted, Lissy und Bee nicht denselben Vater haben wie Asriel und Mirren spielte in der Beziehung untereinander nie eine Rolle. Hin und wieder legte Mirren es in streitlustiger Laune darauf an sie zu provozieren, aus ihnen heraus zu kitzeln, dass sie nicht wirklich richtige Geschwister seien oder Aurelius nur ihr Vater sei, doch das stoische Smethwyck-Gen schien stets zu überwiegen. Denn dass die Drei, anders als Mirren und Asriel, mit Nachnamen eben Smethwyck heißen war für die ältere Schwester tatsächlich immer ein Knackpunkt, über den sie sich bis heute ärgert. Offiziell erwachsen oder nicht. Dabei pflegt Mirren vor allem zur jüngsten Smethwyck eine gute Beziehung, Bee selbst nutzt dies oft aus um die Wochenenden oder Freizeit mit Mirren zu verbringen statt mit ihren Eltern.
Onkel & Tante # Jesiah (43 Jahre, Obliviator) & Lyanne Van Halen (43 Jahre, Fotografin)
Man sollte meinen, dass das Verhältnis zwischen Mirren und dem Bruder ihrer Mutter nicht existent ist, wie hätte es auch entstehen können? Tatsächlich nicht verkehrt wenn man sich auf Jesiah beschränkt, mit seiner Frau Lyanne sieht es hingegen schon anders aus. Über die Jahre schafften es die beiden eine fast schon freundschaftliche Beziehung aufzubauen, gut für Mirren, die somit immerhin lernte die Meinung ihrer Mutter nicht zu übernehmen und sich stattdessen eine eigene zu bilden. Denn was Lenore von Lyanne hält und erzählt stimmt nicht im Geringsten mit dem überein, was Mirren selbst über ihre Tante zu berichten wüsste. Natürlich reibt sie Lenore nicht unter die Nase, dass sie sich mit Lyanne dann und wann zum Kaffee trifft, auf das Drama kann sie getost verzichten.
C H A R A C T E R
So jung und schon so erwachsen # genau das was Mirren am liebsten über sich hört. Aber ist sie das auch? Jung, ja. Erwachsen? Weniger. Statt sich an dieser eigentlich sorglosen Zeit zu erfreuen hatte Mirren in jeder Phase ihrer Kindheit und Jugend den Wunsch älter zu sein als sie war. Sich mit älteren Leuten zu umgeben. Wollte reifer sein als ihre Gleichaltrigen, wollte mehr zugetraut bekommen und mehr Verantwortung tragen. Dabei erfüllt sie die wenigsten Kriterien die man einer frühreifen Person zuschreibt, weder ist sie besonders vernünftig, noch beständig. Zu gern lügt sie in Sachen Alter auch, macht sich gern ein paar Jahre älter als sie eigentlich ist. Es tut doch keinem weh, oder?
Unverbindlich # Mirren thematisiert ihre schwache Gesundheit eigentlich nie, vermutlich weil sie es selbst nicht anerkennen oder wirklich wahrhaben möchte. Die Angst weniger Zeit zu haben als alle anderen löst in ihr aber auch den Drang aus möglichst viel mitzunehmen und Risiken nicht besonders zu kalkulieren. Man sieht es an ihren kurzfristig ausgesuchten Bleiben und Heimatstätten, seit der Gratulation in Hogwarts hatte sie schon mehr Wohnungen oder Zimmer in WGs als sie an beiden Händen abzählen kann.
Extrovertiert # Mirren gibt sich gern als Mittelpunkt des Geschehens und scheut sich nicht offen und direkt auf andere Leute zuzugehen und anzusprechen. Dabei bevorzugt sie kurzlebige Bekanntschaften, die dafür umso intensiver sind. Äußeren Reizen kann Mirren in der Regel nicht widerstehen, was mitunter auch dazu führt, dass sich Leute die auf der Suche nach Beständigkeit sind eher nicht für Mirren erwärmen können.
Risikofreudig # Ganz zum Leidwesen ihrer Eltern ist Mirren nicht dafür bekannt das Für und Wider in Sachen Risiko abzuwägen. Mirren
kann der Versuchung schon widerstehen, macht sie aber nicht. Ist der Spaß vielversprechend genug, dann lacht Mirren der Gefahr mit den reinweißen Zähnen zu gern ins Gesicht.
Ambitioniert # Es ist nicht so als wäre Mirren der ehrgeizigste Mensch auf der Welt, aber hat sie ein Ziel vor Augen, dann besitzt sie genügend Schneid um sich dafür ins Zeug zu legen. Mit ihrer Wechselhaftigkeit ist das jedoch oft ein langer, zäher Weg; vor allem in Sachen Karriere ein solcher, den sie noch nicht bis zu Ende gegangen ist.
Überheblich # Keine Frage, dass die Mulciber extrem selbstbewusst ist, streckenweise sicher auch arrogant. Mirren sieht ihre Meinung als gesetzt und sieht sie gern als letztes Wort in einer Konversation. Sie ist nicht unbelehrbar, reagiert aber oftmals ablehnend wenn jemand sie umstimmen möchte oder etwas korrekterweise schlichtweg besser weiß.
Löwenherz # Mutig ist sie gemäß ihrer Sortierung nach Gryffindor, hochmütig noch dazu. Dennoch, Mirren erhebt das Wort für jeden, ob derjenige das möchte oder erfragt oder nicht. Die Legende besagt, dass sie Professor Trelawney zu ihrer Zeit eine andere Haarroutine empfahl um die Locken in den Griff zu kriegen (hat sie nicht). Dennoch, Mirren bezieht Position und steht dazu. Dass ihr das nicht immer Freunde bringt und in diesen Zeiten sogar sehr gefährlich ist - 2, 1, Risiko.
Konträr for dramatic purpuses # Mirren möchte nicht von ihren Eltern bedauert oder in Schutz genommen werden weil sie die medizinische Kondition ihres leiblichen Vaters geerbt hat. Aber dass man sich Gedanken um sie macht weil sie sich in irgendein waghalsiges Abenteuer gestürzt hat oder sich wieder tagelang nicht bei ihren Eltern meldet? Andere Sache. Sie ist nicht nur in Gesellschaft gern der Mittelpunkt der Handlung sondern auch mit Vorliebe die Protagonistin in den Gedanken anderer Menschen.
Familienmensch # Wer in einer Großfamilie aufwächst und diese Zeit als so positiv empfunden hat, dem fällt es zurecht schwer später allein zu sein. Mirren ist gern im Kreis ihrer Familie, verbringt mit ihrer jüngsten Schwester gern viel Zeit und kann die eigenen Bedürfnisse dann gut zurückstecken, wenn sie die Verantwortung für die Jüngste trägt. Es macht oft nicht den Anschein, doch handelt es sich um wirklich wichtige Dinge, so ist Mirren höchst empathisch und vertrauenswürdig.
Entscheidungsfreudig # Wenn ihre Mutter ihr vorwirft sich zu wenig Gedanken zu machen hält Mirren stets dagegen, dass sie einfach ein entschlossener Mensch ist der weiß was wie möchte. Sie feiert die Feste wie sie fallen und sagt immer eher Ja als Nein. Das hat sie schon oft in brenzlige Situationen gebracht, aber sie möchte tatsächlich jede Facette des Lebens kennenlernen und das Meiste mitnehmen.
Freigeist # Wie so viele Jungspunde denkt auch Mirren den Sinn des Lebens neu entdecken zu können. Ihre Moral hält sie zu oft für unantastbar, ihre scheinbar neu entdeckten Weisheiten bringt sie gern als normgebende Ratschläge in Gespräche ein. Kann schonmal passieren, dass sie beleidigt reagiert wenn man sie darauf hinweist, dass sie weder weise ist, noch, dass ihre durchaus gut gemeinten Ratschläge wenig hilfreich sind. Lang hält dieser Zustand bei Mirren dann jedoch nicht an, dafür ist sie zu inkonsequent und zu interessiert bei anderen Leuten hoch in der Gunst zu stehen.
What are you made of? - Daddy issues! # Die Absenz ihres leiblichen Vaters ist ein zu großes Thema in Mirrens Leben, bei dem sie auf kein gesundes Level kommt. Das Thema loslassen, keine Chance. Obwohl sie mit dem besten Stiefvater aufwuchs den man sich nur wünschen kann versteift sich Mirren darauf, dass ihr ein beachtlicher Teil im Leben fehlt.
likes Quidditch # ihre Familie # ihre Freunde # sich älter zu geben als sie ist # Abenteuer & Risiko # ausschlafen # spontan sein # Eindruck machen # Pizza # Reisen
dislikes Zweifel # Gesundheit # eingeschränkt sein # Fleisch # Verantwortung tragen müssen # Erwartungen nicht erfüllen können # Tee # Oliven # Zug fahren müssen # Orange
L E B E N S L A U F
Ein paar Tage bevor Mirren auf die Welt kommt stirbt ihr Vater und macht somit aus Lenore Mulciber eine alleinerziehende Mutter. Alles was dann passiert bekommt Mirren natürlich weder mit, noch hat sie im späteren Verlauf Erinnerungen an die Dramen, die sich entwickeln. Gemeinsam mit ihrer Mutter und dem älteren Bruder Asriel zieht auch Mirren in das Anwesen ihrer Großeltern väterlicherseits. Dass diese Mirren nicht auch nur ansatzweise so gut behandeln wie den Erstgeborenen, ebenso etwas, an das Mirren sich nicht mehr erinnern kann. Es ist aber Grund genug dafür, dass Lenore mit den beiden Kleinkindern alle Zelte abbricht und sich in Richtung ihrer eigenen Familie orientiert.
Es folgt demnach ein weiterer Umzug, kurz nach Hogsmeade, dann in die Niederlande, dem Geburtsland ihrer Mutter. Auch an diese Zeit kann sich Mirren freilich nicht erinnern, hier ergibt sich aber eine der wichtigsten Gegebenheiten ihres Lebens: ihre Mutter trifft auf einen Jugendfreund, der sich rasant als die wahre Liebe ihres Lebens entpuppt. Aurelius Smethwyck wird binnen kürzester Zeit der zweite Ehemann ihrer Mutter und somit Mirrens Stiefvater.
Die Kindheit ist aus Sicht des Kindes harmonisch, liebevoll und warm. Das gut behütete Elternhaus schafft den perfekten Rahmen damit das Kind sich gut entwickeln kann. Dass Aurelius nicht ihr leiblicher Vater ist wird recht früh mit Mirren thematisiert, einen Keil treibt es dennoch nie zwischen Asriel & Mirren und den dann geborenen Kindern, die Aurelius leibliche Kinder sind.
Die Familie Mulciber-Smethwyck bezieht ein Stadthaus in London, füllen es mit am Ende insgesamt fünf Kindern und einer beachtlichen Anzahl an Tieren. Der Streit um Asriel und Mirren geht weiter, die Erwachsenen sind bemüht die Diskussionen von den Kindern fern zu halten, aber das gelingt ihnen nur bedingt. Endergebnis ist, dass die Großeltern Mulciber ein Besuchsrecht eingeräumt bekommen und fortan ein fester Bestandteil im Leben der Kinder sein sollen.
Das erste magische Ereignis erlebt Mirren tatsächlich auch im Haushalt der Großeltern, sie versuchen dem Mädchen Fotos ihres leiblichen Vaters zu zeigen und bestehen darauf, dass eben dieser für sie fremde Mann ihr Vater sei und nicht Aurelius. Geschürte Wut und Unverständnis bündeln sich, das Foto geht in Flammen auf. Obwohl Mirren zu diesem Zeitpunkt erst fünf Jahre alt ist kann sie sich zu gut an den Frust ihrer Mutter erinnern, als diese vom Zwischenfall erfährt.
Das Ereignis wird ohnehin vom Sturz Voldemorts überschattet, vermeintlich bessere Zeiten werden somit auch im Hause Mulciber-Smethwyck eingeläutet.
Mit elf erhält Mirren standesgemäß den Brief, der sie nach Hogwarts einlädt. Eine Überraschung ist dies natürlich nicht, ohnehin ist sie sich sicher, dass sie nach Ravenclaw eingeschult wird. Dass der Sprechende Hut andere Pläne hat und sie stattdessen nach Gryffindor schickt - unangenehm. Mirren kann sich nicht besonders mit den Werten dort identifizieren, vor allem deswegen, weil sie nicht möchte. Es braucht eine Weile bis sie mit den Gepflogenheiten der Schule warm wird, die Frage, ob sie das Haus nachträglich wechseln kann, stellt sie gleich mehrfach und bei jedem Lehrer. Beliebt macht sie sich damit nicht, das kommt erst später, als sie ihr Schicksal akzeptiert hat und im dritten Jahr ins Team der Quidditchmannschaft aufgenommen wird.
Sie hat, da ist sich Mirren sicher, ihre Berufung gefunden. Die waghalsigen Stunts die sie auf dem Besen absolviert hätten ihre Mutter auf direktem Wege ins Grab geschickt. Vor allem deswegen, weil sich im Laufe der Jahre abzeichnete, dass Mirren die nicht intakte gesundheitliche Verfassung ihres Vaters erbte. Verletzungen heilten deutlich langsamer, Kondition aufzubauen dauerte doppelt so lange wie bei ihren Teammitgliedern. Aber der eiserne Willen in Mirren bleibt bestehen, zumindest so lange bis ihre Eltern Wind davon bekommen, dass Mirren entgegen der Absprache überhaupt Quidditch spielt und sich dabei noch regelmäßig alle Knochen bricht.
Natürlich hört Mirren nicht mit dem Sport auf, die nächsten Sommerferien verlaufen sich in endlosen Diskussionen darüber, ob sie nun weitermachen darf oder nicht. Am Ende ist es das diplomatische Geschick ihres Stiefvaters, der ihre Mutter umstimmt.
Die restliche Schulzeit verläuft soweit ereignislos, Quidditch hat für Mirren die höchste Priorität, sodass sie nach ihrem Abschluss eine professionelle Karriere als Jägerin anstreben möchte. Dass sich eine Rückkehr der Schwarzmagier abzeichnet interessiert die sorglose Mirren bis dahin nicht besonders, sie hält sich und ihre Familie für sicher und gut geschützt, dass sich das noch einmal ändern wird - der Fokus der jungen Hexe liegt zentriert auf dem eigenen Wohlergehen und den Plänen, die sie für ihre Zukunft schmiedet.
Am Tag nach der Graduation packt Mirren schließlich ihre Taschen und zieht in Saus und Braus ohne weitere Ankündigung aus dem Haus der Familie aus. Sie weiß, hätte sie dies im Vorfeld öffentlich gemacht, ihre Mutter hätte Mittel und Wege gefunden um sie davon abzuhalten. Mit nicht mehr als ihrem Ersparten zieht sie nach Portree, die ansässige professionelle Quidditchmannschaft nimmt sie tatsächlich unter Vertrag. Zumindest bis Mirren einige Monate danach frühzeitig aus dem Kontrakt entlassen wird weil sie über ihre gesundheitliche Tauglichkeit gelogen hatte, wie der Teamheiler nach einigen eigentlich einfachen aber dennoch nicht heilenden Verletzungen feststellte.
Der geplatzte Traum stellt sie vor das große Nichts, was sollte sie jetzt machen? Wohin gehen? Wovon leben? Sie wendet sich an die Großeltern Mulciber, diese begrüßen ihre Enkeltochter finanziell unterstützen zu können, auch wenn sie nach wie vor lieber Asriel als Stammhalter in den eigenen vier Wänden gesehen hätten, so war Mirren ihnen über die Jahre doch ans Herz gewachsen. Dass diese also nicht zurück ins familiäre Haus nach London ziehen würde war Motivation genug um ihr Geld zu geben.
Eine Weile lässt sich Mirren bei ihren Eltern nicht oder kaum blicken, schickt dann und wann eine Eule damit sie wissen, dass es ihr gut geht. Die Not erwachsen genug zu sein um allein zu leben ist das Eine, sich aber auch sehr viel älter zu geben als sie tatsächlich ist, ist das Andere. In manchen Wohnungen lebt Mirren gerade einmal ein paar Wochen, die innere Ziellosigkeit verliert sich in der Rastlosigkeit wo und wie sie nun leben will.
Interessen für die berufliche Zukunft gibt es viele, jedoch ist kein Wunsch so groß, dass er wirklich mehrere Tage überdauert. Wie soll man sich auch auf so etwas konzentrieren wenn die dunkler werdenden Zeiten prinzipiell dagegen sprechen, dass sich Sesshaftigkeit lohnt? Mirren schreibt sich tatsächlich an einer Muggeluniversität ein, genießt das Parallelleben und studiert, wie ihr Stiefvater ihr vorgelebt hat, Politik. Der Wunsch aktiv etwas zu ändern als Antrieb, aber
so richtig ist es das dann auch doch nicht. Es fehlt Mirren am nötigen Fokus den so ein Studium mit sich bringt, erneut entmutigt bricht sie dieses also ab und beginnt, um nicht ganz tatenlos zu sein, mit Nebenjobs hier und dort.
Wieder ist da die Sorge ihre wertvolle Zeit zu verschwenden, noch dazu zeichnet sich ab, dass sich die Welt, wie Mirren sie kannte, abermals verändern würde.
Selbst wenn ihr Name und ihr reines Blut sie schützen würden, so könnte sich Mirren nie damit abfinden sich hinter dieser Maske zu verstecken. Ganz zum Leidwesen ihrer Eltern, die wissen, wie provokant Mirren sein kann um ihren Standpunkt zu beweisen, wie lebensmüde wenn es darum geht sich zu behaupten. Zugegeben, sie ist nicht unglücklich über ihre privilegierte Position als die ersten Muggelgeborenen angegriffen werden, sie will auch nicht wie viele andere in den Beruf des Auroren wechseln um aktiv etwas zu leisten. Ihre große Klappe wird auch etwas gedämpft als ihr die Tragweite von dem bewusst wird, was wirklich geschieht. Mit steigender Grausamkeit der Angriffe orientiert sich Mirren doch auch wieder etwas in Richtung Heimat, muss sichergehen, dass ihre Eltern jeden Abend wohlbehalten nach Hause kommen und ihr Bruder im Ministerium nicht unter schlechtem Einfluss die Seiten wechselt.
Eine ihrer Schulfreundinnen kommt bei der Übernahme des Stadtteils Greenwich um, der erste richtige Schicksalsschlag, den Mirren in ihrem Leben erlebt und der ihr sehr bildlich vor Augen führt wie gefährlich ihr aller Dasein sich wirklich gestaltet. Ein gesundheitlicher Rückschlag ist die Folge, das überfüllte Mungos kann Mirren in Folge des Angriffs auf Greenwich nicht behandeln, sodass ihre Eltern sie schließlich woanders unterbringen müssen. Die nicht gleich erfolgende Behandlung wirft sie in ihrer Gesundheit um Meilen zurück, es ist ihr nicht mehr möglich weitere Strecken als innerorts zu apparieren ohne Gefahr zu laufen zu zersplintern.
Es ist die eine Sache mitzubekommen wie das Mungos angegriffen wurde, wie unschuldige Patienten ihr Leben lassen mussten, doch das Chaos und die Zerstörung mit eigenen Augen zu sehen macht aus Mirren, die sonst so erwachsen tut, ein schutzsuchendes Kind, das zurück in den Schoß der Familie kriecht.
Sie bleibt einige Wochen unter den Fittichen ihrer Eltern und erholt sich mehr oder weniger gut, sichtlich genervt über die Fehlbarkeit und Vergänglichkeit ihres eigenen Körpers. Dass sie sich aktiv im Kampf gegen die Schwarzmagier beteiligt, angesichts ihrer labilen Verfassung vermutlich keine gute Idee. Und bei aller Risikofreude, Mirren kann sich besseres vorstellen als sich offen in Kämpfe zu stürzen, vor allem da ihre Möglichkeit zu flüchten so begrenzt ist.
Die Diskrepanz sich engagieren zu wollen und nicht tatenlos zuzusehen kollidiert dieser Tage besonders mit ihrer Angst, dass ihre Tage eh schon kürzer gezählt sind als die ihrer Freunde. Das sorgt nicht unbedingt dafür, dass die Entscheidungen die sie trifft besser und rationaler werden, ganz zum Leidwesen von… ja eigentlich allen, denen etwas an Mirren liegt.
Quelle für das Template
Helena » 34 Jahre » Franzi hat's gesehen