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⌊ Est. 2011 ⌉ Willkomen im New Golden Days, ehemals bekannt als Those Golden Days. Wir nutzen historisch die Grundlage des HP-Fandoms, haben uns bewusst von der offiziellen Erzählung und deren diskriminierenden Grundhaltungen gelöst. Das Setting spielt 1997 in einer von Krieg, Chaos und Rebellion zerrütteten magischen Gesellschaft, die um Stabilität kämpft.
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Erste Schritte

Wir empfehlen den Leitfaden zu lesen. Darin haben wir alle Dinge notiert, die du für den Einstieg benötigst. Schau gerne in die Gesuche oder besuch uns doch gleich im Discord und lass dir von uns einen Charakter andrehen.


Hope Jones
Örsla the Först


21.04.2024, 12:55 |
#1
Hope Jones
Avatar Margot Robbie Played by Lisa


personal information

Full Name: Geboren unter dem Namen Hope Ursula Jones kennt man sie heute … naja unter genau diesem Namen eben, was sonst? Okay, ihren Zweitnamen lässt sie gern unter den Tisch fallen und sagt allen, sie können sie ruhig Hope nennen, aber sonst hat sich selbst durch ihre Ehe nichts geändert, denn ihr Mann nahm ihren Namen an – wie es sich gehört!

Nickname: Uschi. Was sonst.

Birthday & Age: 01.04.1962 & 35

Domicile: Standesgemäß wohnt Hope in California, nicht weit von Norwich entfernt. Dort bewohnt sie eine kleine Haushälfte, die für sie allein sicherlich ausreichend wäre, nicht aber für das ganze Getier, dass sie magisch vor ihren Nachbarn geheim halten muss.

personal details

Attitude: Hope gehört zu den Guten, ist aber sicherlich nicht immer gut. Aber von Reinblütigkeit und dem ganzen Spektakel hält sie nichts.

Blood Type: Halbblut? Ja, sie hat magische Vorfahren und kann selbst irgendwie zaubern, damit ist sie ein Halbblut. (Warum heißt es dann eigentlich nicht Vollblut?)

Former School: Erstaunlicherweise ging die Jones nach Hogwarts, jaha und zwar nach Trommelwirbel Ravenclaw. Findest du das auch komisch? Finden alle. Aber irgendwie muss die Intelligenz ja dafür gereicht haben. Sie besuchte die Schule zwischen 1973 und 1980, schloss mit einem O in Pflege magischer Geschöpfe ab, zwei As in Kräuterkunde und Zauberkunst und drei Es in Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zaubertränke und Verwandlung.

Wand: 10,5 Zoll // Drachenherzfaser // Mahagoni

Career: Tiere waren schon immer ihre Leidenschaft, weshalb sie nach der Schule direkt eine Ausbildung zum Magiezoologen machte. Sie liebte ihren Job über alles, siedelte allerdings ins Ministerium um, als sie sie schwanger wurde. Schien irgendwie sicherer. Dort arbeitet sie nun seit 4 Jahren im Seuchenberatungsbüro und nimmt den Jobtitel manchmal etwas zu wörtlich ( „So wie Sie aussehen, würde ich ein paar Doxys empfehlen“). Aber die Tiere fehlen ihr sehr und sie spielt mit dem Gedanken wieder zurückzugehen, sie hat ja auch kein Kind mehr, für das es irgendwie gefährlich werden könnte.

Family:

Eltern Eunice und Alfie Jones-Wilson schienen wie füreinander gemacht, ganz gleich, dass sie als Muggel und er als Zauberer geboren war. Sie schienen sich nicht an den Talenten (oder den eben nicht vorhandenen) zu stören, ergänzten sich im Privatleben und im Geschäft. Alfie baute das Familienunternehmen im Vordergrund auf, Eunice betreute alles weitere im Hintergrund. An der Erziehung ihrer Kinder nahmen sie beide gleichermaßen teil, brachten ihnen Verständnis für beide Welten bei, so dass sie sich grundsätzlich sowohl in der magischen als auch der nicht-magischen Welt ohne große Probleme bewegen können. Hope pflegte stets zu beiden ein gutes und entspanntes Verhältnis, obgleich sie beide wenig begeistert waren als sie schwanger wurden und klar wurde, dass das Kind nicht von ihrem Mann stammt. Auch die folgende Trennung begrüßten sie nicht und Eunice lässt noch heute durchblicken, wie wenig sie davon hält. Die Ermordung Alfies folgte zu kurz auf den Tod ihres eigenen Kindes und Hope hat bis heute nicht wirklich verstanden, geschweige denn verarbeitet, dass ihr Vater nicht mehr da ist.

bester Bruder Sawyer ist ihr liebster Lieblingsbruder, obgleich er das vielleicht gar nicht mal so gerne hört. Aufgrund des geringen Altersunterschieds verbrachten sie in der Kindheit viel Zeit miteinander, pflegten ähnliche Freundeskreise, die sie mit ins Erwachsenenalter genommen haben. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und gehen sich vermutlich mehr auf die Nerven, als dass sie sich freudestrahlend in die Arme fallen, aber Hope würde (fast) alles für Sawyer tun und sie ist sich sicher, dass es ihm nicht anders geht. Ganz bestimmt. Tief in seinem Herzen. Immerhin steht er ihr nach dem Tod Annies zur Seite, hört ihr zu wenn sie über ihre Tiere spricht und damit eigentlich Annie meint. Für ihn hält sie ihre Küche immer ganz besonders sauber, frei von dem kleinsten Fussel, um seine Allergie nicht auszureizen. Wenn das keine Liebe ist!

die anderen Geschwister Waldemar* & Helga* Jones sind zwar blutsverwandt, aber da hört es dann auch wieder auf. Waldemar ist der Älteste von ihnen und der einzige Squib in der Familie. Mit dem Familienunternehmen wollte er nichts zu tun haben, lebt mittlerweile in New York und ist, soweit Hope weiß, der Wolf of Wall Street. Oder wäre es gerne? Eins von beiden, auf jeden Fall hat er sich ein erfolgreiches Leben abseits seiner Familie aufgebaut und soll er doch! Interessiert Hope ja nicht.
Helga kam als Nachzügler sehr überraschend dazu und Hope würde es nicht wundern, wenn sie nur eine Halbschwester wäre. Hat man aber natürlich nie drüber gesprochen, ist auch mehr so ein Feeling, bad vibes und so. Die Jüngste lebt auf Bali und gibt Yoga-Kurse, als ob das ein echter Job wäre. Sie hat zu ihren älteren Geschwistern nie ein wirklich gutes Verhältnis aufgebaut und irgendwie hat es auch keiner von ihnen versucht. Kein großes Wunder also, dass auch sie sich abseits der Familie ein Leben aufzubauen versucht.

Ehemann War es Liebe auf den ersten Blick? Wenn man Hope fragt, dann schon. Friedrich Fynn Pastorius sah gut aus (und tut es immer noch, sie ist da ja ehrlich), war witzig und brachte alles mit, was Hope inspirierte. Man konnte durchaus von einer Wirbelwind-Romanze sprechen, die beiden heirateten jung und… blieben zusammen obgleich sie sich auch hier und da mal in anderen Betten vergnügten. Doch an ihrer Schwangerschaft zerbrach die Ehe schließlich komplett, nur geschieden sind sie immer noch nicht. Muss man das offiziell machen? Warum? Sie wissen es doch. Muss reichen. Sie gingen nicht direkt im Guten auseinander aber hassen einander auch nicht, weshalb sie immer noch irgendwie aufeinander hängen und eine vielleicht seltsame Art von Freundschaft pflegen. Ihr Herz schlägt immer noch für Fynn, aber es schlägt ja auch für viele andere Dinge. Vor allem aber will sie sich nicht eingestehen, dass sie ihn vielleicht manchmal ein kleines bisschen vermisst.

Kind Geplant war das Kind sicherlich nicht, es stammt ja nicht mal von Fynn, nein, zu verdanken war ihre Tochter einem Ausrutscher mit Ivar Iversen, dem sie seitdem gepflegt aus dem Weg geht. Sie möchte nicht noch ein Kind von dem Puffbesitzer, die sind offensichtlich nicht aus dem besten Material geschnitzt. Mit gerade mal 4 Jahren verstarb Annie Jones an den Folgen ihrer Magie, wollte sie ihren Cousins zeigen, dass sie genauso zaubern konnte wie sie, dabei gab es einen lauten Knall und Annie war nicht mehr ok. Was genau geschehen war ließ sich nicht rekonstruieren, wobei die Vermutung aufkam, dass Annie eher Tendenzen zu einem Squib hatte und das bisschen an Magie, das doch in ihre schlummerte zu heftig für den kleinen Körper war, als dass er es hätte bewältigen können.

Everyone else Die Familie ist einfach zu groß und weitreichend um tatsächlich alle aufzuzählen. Wenn sie alle zusammenkommen, braucht es quasi ein ganzes Zirkuszelt um sie unterzubringen. Und selbst dann müssen manche noch in den Käfigen draußen warten. Am nächsten stehen Hope wohl die Kinder ihres Onkels, wenn man es denn so bezeichnen kann. Freilich trifft man sich auch außerhalb von großen Feiern mal, aber so eng verbunden wie mit Sawyer ist sie mit ihnen dann auch nicht. Wichtiger ist ihr da fast noch die Beziehung zu Prudence, auch wenn sie mittlerweile die Ex von Sawyer ist und Hope wohl eigentlich nicht so eng mit ihr befreundet sein sollte, sie kann halt auch nicht anders. Ohne Prudence, ohne Hope.

magical details

Character: Hope ist gewiss nicht dumm, nein, aber sie macht des Öfteren absolut den Anschein. Sie ist verdammt leichtgläubig und wenn man ihr überzeugt genug eine neue Tatsache unterbreitet, die gar keine ist und die sie vor allem nicht anderweitig belegen kann, dann glaubt sie einem eben erstmal. Warum auch nicht? Der Mond kann ja durchaus aus Käse bestehen. Wer kann denn schon das Gegenteil mit absoluter Sicherheit beweisen? Wenn man ihr jetzt sagen würde, der Käse in ihrem Kühlschrank hat heute Morgen einen absolut räudigen Witz erzählt, ja dann würde sie erstmal nachdenken ob sie aktuell eine Sorte im Kühlschrank hat zu der das passen würde und lieber selbst nachschauen bevor sie es einfach so glaubt. Ganz so einfach ist es dann ja eben auch nicht.

Sie hat ein Problem damit, Sarkasmus und Ironie zu verstehen, ist aber gleichzeitig ein Meister darin dies selbst zu verwenden. Nicht mit Absicht, absolut nicht, aber sie haut eben des Öfteren Dinge mit einer Ernsthaftigkeit raus, die ein normaler Mensch niemals ernst meinen könnte. Daher kann man vermuten, dass sie es sarkastisch meint, tut sie aber nicht. Hope ist nämlich eine Frau ihres Wortes. Daraus folgt auch, dass sie gewisse Metaphern nicht sofort greifen kann und einen irritiert anschaut, wenn das Gesagte selbst in ihrer Welt keinen Sinn ergibt. Es können endlose Diskussionen entstehen, in denen man versuchen muss sich zu erklären, oder den Witz oder die Metapher oder die Welt und am Ende ist man trotzdem keinen Schritt weitergekommen. Was man Hope jedoch durchaus lassen muss ist eine gewisse Veranlagung für Logik, obgleich diese für Außenstehende nicht immer logisch erscheint. So ist sie in der Lage dazu korrekte Schlussfolgerungen zu ziehen aus den vorliegenden Fakten, wobei diese aber nicht mal zwangsläufig faktisch korrekt sein müssen. Verwirrt? Ist sie auch. Regelmäßig. Aber wenn man ihr nun erzählt, ihr Käse hat einen dreckigen Witz erzählt und sie weiß, dass sie nur einen Camembert im Kühlschrank hat, dann kann sie schlussfolgern, dass die Aussage eine Lüge ist. Dreckige Witze erzählt nämlich nur alter Gouda.

Fürsorge scheint ihr in die Gene geschrieben wie das blonde Haar. Nichts anderes fällt ihr so leicht, als sich um andere Lebewesen zu kümmern, ganz gleich welcher Spezies sie angehören. Ob Mensch, Hund, Katze oder Strauß, wenn ein Wesen leidet geht es ihr nicht gut. Sie muss sich dem einfach annehmen, irgendetwas machen um dem Leid ein Ende zu setzen. Und wenn es wirklich gar nicht mehr geht, dann muss das Tier eben leider eingeschläfert werden. Es bringt ja auch nichts, wenn es sich völlig sinnlos quält. Bei Menschen sieht sie das im Übrigen nicht anders, aber darüber spricht man ja nicht. Hat sie gelernt. Obgleich sie es nicht ganz nachvollziehen kann. Warum soll ein Mensch weiterleben müssen, wenn er oder sie doch schreckliche Qualen erleiden muss? Das ist nicht logisch. Da soll noch einer ihren Verstand in Frage stellen.

Man mag es ihr nicht ansehen, aber Hope ist opportunistisch veranlagt und auf ihr eigenes Vorankommen aus. Das heißt nicht, dass sie sich stets vor alle anderen stellt und sich einen Keks darum schert, was aus den anderen Menschen wird (hallo Fürsorge-Gen?) aber genauso wenig stellt sie sich von Grund auf hinten an und lässt allen anderen den Vortritt. Sie hat schließlich auch Ambitionen in dieser Welt und sieht gar nicht ein, weshalb sie diese in den Hintergrund rücken muss. Wer hat das gesagt? Ein Mann vielleicht? Pfft. Uninteressant. Der Weg des Lebens ist breit genug um nebeneinander her zu gehen, da muss sich niemand nach hinten drücken lassen oder jemand anderen überholen und wenn doch mal einer ansetzt, naja dann gibt es einen kurzen bitch fight und dann ist auch alles wieder in Ordnung.

Apropos fight. Ist nicht direkt ihre Stärke, meistens kickt dann doch eher der flight-response, insbesondere dann, wenn es einfach *logisch* erscheint, weil man nun mal eher am Leben bleibt, wenn man sich nicht in einen aussichtslosen Kampf begibt. Genau deswegen hält sie sich aus physischen Auseinandersetzungen grundsätzlich raus, was nicht heißt, dass sie auch ihre Klappe halten kann. Kann sie nämlich meistens nicht und dann hat sie den Salat und muss auf ihren pinken Glitzerstilettos die Flucht antreten. Das wiederum kann sie sehr gut. Gezwungenermaßen.

Durch den Verlust ihres Kindes hat ihr eigentlich meist sehr positives Wesen durchaus depressive Züge angenommen, was ihr wohl kaum jemand verübeln kann. Außer sie selbst, denn sie möchte sich und der Welt nicht eingestehen, dass es ihr nicht gut geht und kompensiert daher mit einem noch viel breiteren Lächeln als sie ohnehin meist trägt. Über ihre Gefühle spricht sie meistens nur mit sich und dem nicht vorhandenen Geist ihres Kindes, will sie niemandem zur Last fallen. Allerdings brechen die Gefühle gern mal ungeplant aus ihr heraus, so dass sie plötzlich das Weinen beginnt obwohl man gerade eben über einen dreckigen Witz aus dem Kühlschrank gelacht hat. Dafür entschuldigt sie sich dann, bietet aber keine Erklärung an. Muss man eben mit leben. Man muss ja auch mit Hope irgendwie leben.

Likes: Käse / Tiere / Kinder / Glitzer / Erdbeeren / Familie / Schokolade

Dislikes: Gewalt / Lebewesen leiden zu sehen / ihre eigene Trauer / Rosenkohl / zu wenig Platz für ihre Tiere zu haben / junger Gouda (klopft nur dumme Sprüche) / bei einem Streit verlieren

Dementor: Da muss man sicherlich nicht lange nachdenken. Ihre schlimmste Erinnerung ist die an den Tod ihres Kindes, obgleich sie keinen Dementor braucht um dabei ohnmächtig zu werden.

Boggart: Spinnen. Ja, sie liebt grundsätzlich alle Tiere. Aber diese Viecher gehen einfach gar nicht und jagen ihr jedes Mal einen eiskalten Schauer über den Rücken. Kann sich nur der Teufel ausgedacht haben, denen so viele Beine zu geben.

Mirror of Erised: Auch hier muss man wohl nicht lange überlegen, sie würde sich mit ihrem Kind im Arm glücklich sehen. Ob da nun ein Mann daneben steht? Nebensächlich, es geht nur ums Kind.

Amortentia: Erdbeeren & Bastelkleber & Kindershampoo && pink

timeline
Hope wurde als drittes Kind der Familie Alfie Jones am 01.04.1962 geboren und hat sich voll und ganz dem Aprilscherz verschrieben. Nur eben nicht mit Absicht. Vor allem Eunice war glücklich endlich eine Tochter zu haben, die sie so anziehen konnte wie sie wollte, außer wenn es Hope nicht gefiel und die Kleidung entweder beim Versuch sie anzuziehen schrumpfte oder eben auch mal Feuer fing. Wäre schlimmer gewesen, wenn Eunice nichts von dem magischen Blut ihres Mannes und zwei ihrer drei Kinder gewusst hätte, aber so war es…naja, lustig! Nicht, aber war Hope egal, sie hat gelacht. Als kleines Kind. So mit 4 oder 5? Mit 35 lacht sie immer noch über die verschwommenen Erinnerungen.

Hope und Sawyer begannen schon in jungen Jahren ihre langanhaltende, innige (nervtötende) Beziehung aufzubauen, wohingegen Waldemar meist eher von außen zuschaute. Er war eben schon zu alt um Spaß zu haben. Seine eigenen Worte und auch die von Hope, natürlich. Schon damals schwor sie sich, niemals den Spaß am Leben zu verlieren. Hahahaha.

Als Sawyer 1970 nach Hogwarts ging, wurde es Zuhause viel zu still für die damals 8 Jährige. Das war wohl ein Grund dafür, dass Eunice einen Tutor nach Hause bestellte, der ihr die Welt erklären sollte. Der andere Grund war, dass Hope ihr nicht mehr wirklich zuhörte. Nicht mit Absicht, sie hatte einfach die Konzentration nicht. Da draußen waren Schmetterlinge, hatte sie die nicht gesehen? Auch der Tutor verlor schnell die Geduld und ein neuer wurde eingestellt, der es tatsächlich schaffte ihre Aufmerksamkeit zu ergattern. Er ging nämlich in den Garten mit ihr und erklärte ihr die Welt der Tiere, nicht die der Menschen. Das war nebensächlich. Sie war ja selbst ein Mensch, was musste man daran erklären? Tiere waren viel interessanter. Ein Karriere war geboren.

1972 kam Helga zur Welt, völlig unvorbereitet und irgendwie auch ein bisschen unerwünscht. Die Familienplanung war durch, Hope hatte die Vorzüge des jüngsten Kindes genossen und jetzt sollte sie das alles abgeben? Pfft. Na gut. Sie musste es ja ohnehin nicht lange ansehen, 1973 durfte sie auch endlich nach Hogwarts, landete entgegen aller Erwartungen in Ravenclaw. Sie war eben nicht dumm, sie konnte sich nur einfach schlecht konzentrieren. Und das schlug sich auch auf ihre Noten im ersten Jahr nieder, alles was irgendwie praktisch veranlagt war gelang ihr gut, alles andere so semi. Naja. War ja auch nicht schlimm? Sie hatte ja noch 6 Jahre vor sich um es besser zu machen. Klappte auch so semi. Aber sie machte 1980 ihren Abschluss mit Noten die zumindest passabel waren und so richtig wichtig war das meiste davon ohnehin nicht, denn sie wollte ja sowieso nur mit Tieren arbeiten.

Bereits zu Schulzeiten hatte ihre Liebelei mit Fynn begonnen und nahm nach der Schule ernstere Züge an, sofern man das bei den beiden überhaupt so nennen konnte. Sie heirateten nicht lang nach ihrem Abschluss, zogen zusammen. Als 1981 der dunkle Lord verschwand und die gesamte Magierwelt aufatmen konnte steckte Hope mitten in ihrer Ausbildung zum Magiezoologen und musste sich ernsthaft die Frage stellen, ob sie vom Krieg überhaupt etwas mitbekommen hatte. Schon, ja aber es war auch nicht viel hängen geblieben? Sie waren nicht direkt betroffen gewesen, zumindest soweit sie selbst wusste. Sie fragte aber auch nicht weiter nach.

Ihre Ausbildung schloss sie mit Bestnoten ab, ging völlig in ihrer neuen Arbeit auf. Am liebsten hätte sie auch magische Tiere in ihrer Wohnung mit Fynn gehalten, wusste aber, dass sie das den Tieren nicht antun konnte. Stattdessen gab es eine kleine Katze, die Fynn ihr aus dem Nichts schenkte (zumindest gab es für sie keinen Anlass, vielleicht hatte er sie aber schon das erste Mal betrogen, wer wusste das schon) und es folgten über die Jahre noch weitere Katzen, bis die Tiere immer ausgefallener wurden. Um die hatte Hope sich dann allerdings auch selbst gekümmert, sie aus schlechten Zuständen gerettet und aufgepäppelt. Das eine oder andere Tier konnte wieder ausgewildert werden, andere musste sie an andere Stationen abgeben und manche, ja manche musste sie für immer gehen lassen.

So gingen die Jahre ins Land, die Seitensprünge nahmen auf beiden Seiten zu. Man konnte wahrscheinlich nicht mehr behaupten, dass Fynn und Hope so richtig glücklich waren, aber zu einer Trennung konnten sie sich eben auch nicht aufraffen. Es war jetzt nun mal so. 1993 beging sie einen fatalen Seitensprung mit einem Mann, von dem sie wohl besser die Finger gelassen hätte. Der Iversen schwängerte sie beim ersten Versuch, was Hope selbst erst einige Monate später bemerkte. Da war es freilich schon zu spät. Die Schwangerschaft brachte ihre Ehe zu Fynn komplett ins Wanken, der noch am selben Tag, als sie ihm davon erzählte, fluchtartig die Wohnung verließ. Er kam zwar wieder und sie versuchten es noch einmal, aber es half alles nichts. Hope musste zumindest ein bisschen erwachsen werden, wenn sie für ein Kind sorgen wollte und eines reichte ihr Zuhause auch vollkommen aus. Die beiden trennten sich und hielten dies für ausreichend, weshalb sie bis heute offiziell noch immer verheiratet sind.

Den Gerüchten um den Potterjungen und den Dingen, die in Hogwarts so vor sich gingen lauschte sie meist nur mit einem Ohr, bis die Rückkehr von du-weißt-schon-wem Schlagzeilen machte. Im Quibbler, den hatte sie nämlich abonniert. Wer sonst, wenn nicht sie. Und sie zweifelte keine Sekunde an der Echtheit der Aussagen, obgleich sie noch nicht ganz herleiten konnte, was das nun für sie bedeuten würde. Vor allem aber hatte sie das Gefühl verrückt(er) zu werden, denn im Ministerium, in welches sie nach der Geburt von Annie gewechselt war, dementierte man noch immer alle Gerüchte. Bis man es eben irgendwann nicht mehr dementieren konnte und der alte Dunkle Lord für alle sichtbar zurückgekehrt war.

Hope selbst positionierte sich nicht öffentlich, obgleich ihr die Todesser direkt zuwider waren. Ihr Bruder war schließlich auch Auror und sie würde immer auf seiner Seite stehen, ganz gleich was auch kommen mochte. Seinen mentalen Abstieg bekam sie freilich mit, schob es auf die ganze Arbeit, die ganzen Angriffe, den Verlust seines Partners beim Angriff auf Hogsmeade. Das stimmte vermutlich auch alles, aber es half ja nichts es ihm zu erzählen. Er hörte eh nicht zu. Sie selbst verschanzte sich so gut sie konnte in ihrem Büro und Zuhause mit Annie, wollte von dem ganzen Krieg nichts wissen. Leichter gesagt als getan, freilich. Den Angriff aufs St. Mungo musste sie mit Annie am eigenen Leib erfahren, kam gerade so mit dem Leben davon. Um Greenwich kam sie nur rum, weil Annie an dem Tag kränkelte. Es war egal, dass sie sich aus dem Krieg raushalten wollte, der Krieg wollte sich nicht aus ihrem Leben raushalten.

Und dann, im Juli 1997 geschah das Unvorstellbare. Annie spielte mit ihren Cousins als es plötzlich einen lauten Knall gab und viel Geschrei. Keiner konnte sagen was genau geschehen war, wieso Annie plötzlich regungslos am Boden lag, auf nichts mehr reagierte. Aber egal wie sehr Hope auch an dem kleinen Körper rüttelte, wie laut sie nach Annie rief, wie leise sie flehte – Annie hatte sie bereits verlassen. Ein Unfall, der Hopes Leben nachhaltig beeinflussen sollte. Nur wenig später, im August 1997, wurde ihr Vater von Todessern im Laden ermordet, am helllichten Tag. Der nächste Schicksalsschlag, der Hope zu Boden zwingen wollte und es auch schaffte, obschon sie es nach außen hin nicht zugeben will. Seither herrscht in ihrem Leben, in ihrem Kopf noch mehr Chaos als ohnehin schon. Es ist unklar, wer die Bestattungsfirma des Vaters erben soll, ihre Mutter leidet unter dem Verlust und unter dem teils angestrengten Verhältnis zu ihren Kindern. Der Krieg ist in ihr Haus gezogen und Hope weiß nicht, wie sie ihn wieder loswerden soll.

Passing on? Nein
Points Order
Other Faces: Ruby Gardener und Co. Kg
Another: Kitzle nie einen schlafenden Drachen



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